Artikel
Augenzeugenberichte

Ein „Voentorg“ in den Kesseln des Donbass

Original Artikel: “A „‘Voentorg‘“ in the Donbass Cauldrons”:  http://msk.kp.ru/daily/26278/3155862/
Autoren: Aleksandr Kots & Dmitriy Steshin

Aus dem Russischen ins Englische übersetzt von Maria Razdiak
Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt von @OggJason
Fotos:  Aleksandr Kots & Dmitriy Steshin
headerDie Sonderkorrespondenten Alexander Kots und Dmitry Steshin fuhren gemeinsam mit der „Beutegruppe“ durch die von der Nationalgarde und der ukrainischen Armee befreiten Dörfer und Gebiete, um zu beobachten, wie die Miliz ihre Waffen erhält.

Erwachsenen „Spielzeuge“ für die Kinder

„Heh, ihr Gören, herkommen! Packt eure Rucksäcke aus!“ Mit Kommandostimme ruft der Soldat des Oplot Bataillons eine Gruppe von Teenagern. Die schmutzigen Jungen beenden ihr graben im Gebiet des ehemaligen Feldlagers der ukrainischen Armee nahe dem Dorf Kuteynikovo und schlurfen herüber.

Nur drei Tagen zuvor war es noch unmöglich hierher zu kommen. Das gesamte Gebiet wurde von Truppen Kiews kontrolliert, die im Ilovaisk-Kessel eingeschlossen waren. Sie waren stark verschanzt, die Ural LKW fast vollständig vergraben, die mit Munition gefüllten Kamaz versteckt zwischen Büschen, Gräben, Unterstände… Derzeit ist der ganze Lagerplatz übersät mit Teilen von Grad-Raketen, Granaten, Minen und Munition jeden erdenklichen Kalibers. Die Artillerie der Miliz hatte das ganze Gebiet mit einer dicken Salve eingedeckt. Es scheint, dass nicht eine einzige der Kriegsmaschine noch funktionsfähig ist. Der Wind spielt mit den einst geheimen Papieren, die von den Kommandanten aufgegeben wurden.

011Grummelnd leeren die Teenager ihre Rucksäcke.

„Kommt schon!“ drängt sie der Soldat. „Lasst seh’n, Lasst seh’n, Lasst seh’n, woraus seid ihr Jungs gemacht?“

Eine verkohlte Makarow fällt auf den Boden, gefolgt von ein paar angeschmorten Bajonett-Messern, großkalibrige Maschinengewehr Kugeln, VOGs (Granatwerfer Munition), Rauchbomben, eine Gasmaske und eine Granate… Zeichen der Zeit. Ein Bauer aus Nowgorod hat uns einmal erzählt, dass nachdem im großen Vaterländischen Krieg die 2. Stoßarmee in einen Kessel aufgerieben worden war, dass bis in die 60er Jahre die bevorzugten „Spielzeuge“ der einheimischen Jungen militärische Gewehre waren, die sie aus den Sümpfen vor Ort gefischt hätten. Die Eltern kamen mit der Beschlagnahme von Kugeln und Granaten kaum hinterher. Die zukünftigen „Spielzeuge“ der Donbass-Jungen sind bereits erkennbar. Es ist unklar, wer dieses tödliche Chaos aufräumen wird und wann. Also kehren die Jungen  zur Beutesuche in das verlassene Armeelager zurück, sobald die strengen „Onkel“ mit den Sturmgewehren weiterziehen, auf der Suche nach Erwachsenen-Fundstücken. Die „Onkel“ sind allerdings bereits an anderer Stelle beschäftigt, sie überprüfen in der Nähe einen IFV [Infantry Fighting Vehicle, Schützenpanzer -Ed.], der  in technisch einwandfreiem Zustand zu sein scheint. Neben ihm befinden sich mehr Einheimische, nur sind diese etwas älter. Bewaffnet mit Kanistern.

021

„Diesen IFV haben wir währen der Vormittagsrunde bemerkt und haben beschlossen mit einem Mechaniker zurück zu kehren“ erklärt der Soldat. „Und die“ – er nickt zu den Einheimischen – „zapfen bereits den Diesel ab. Wo sind die Batterien?“

Die jungen Männer waren sehr effizient, die nützliche Teile haben sie bereits eingesackt. Sie haben Ausreden. Sie haben sie nach Hause gebracht, zu ihren Vätern. Das ergibt alles Sinn, ihre Väter sind Landarbeiter und eine „Panzer“-Batterie ist legendär, teuer und sehr zuverlässig. Die Szene die folgt, ist nicht angenehm. Einer der Milizionäre zitiert ein Dekret des DPR Verteidigungsministeriums, hin und wieder schlägt er den Kopf des nächststehenden der jungen Plünderer. Es stellt sich heraus, dass in der DPR, wie in Russland, alles Beutematerial Eigentum der Streitkräfte der Republik ist. Nur, dass es in Russland genug Panzer gibt, während hier Rüstungsmaterial für die Miliz einen Schlüssel zum Überleben darstellt. Der älteste der „Beutegruppe“, der Milizionär Roman, bedrängt den schnurrbärtigen Arbeiter:

„Weißt du, was mit Plünderern passiert? Ich verstehe dich nicht, will deine ganze Familie Schützengräben ausheben oder Minenfelder räumen? Wir vergießen unser Blut für dieses Gerät und ihr räumt es ab, ihr Kulaken!“

031

Die Gesichter der Bauern entspannen sich, klären sich auf und dann erinneren sich „plötzlich“ alle, wer die Batterien genommen hat. Es stellt sich heraus, dass sie sie gerade geladen wurden! Roman ist zufrieden. Einer der Mechaniker erklärt:

„Hier sind alle Batterien leer, — sie schließen ständig Lampen an, laden Handys und Laptops. — Verdammte Bequemlichkeit Suchende…“

041

Der Artillerie Stuntman

Die „Beutegruppe“ zieht weiter und läßt einen Mechaniker im Dorf zurück.  Eine Überraschung erwartet sie hinter einem der Häuser im Dorf Osikovo, eine intakte Msta [nach dem russischen Fluss Msta -ed.], eine 152mm Panzerhaubitze.

„Sie stand bisher auf dem Hügel, dann muss etwas kaputt gegangen sein und sie brachten sie hier her“, erklärt ein alter Mann, der sich als Iwan vorstellt. „Die Besatzung floh mit der Kolonne, aber die Wache blieb noch einen Tag. Ich ging mit einem Pferd vorbei, da schrien sie mich an: „Nein! Onkel, nicht hier lang!“ Und das Gewehr…“

„Haben sie sich hier benommen? Haben sie jemandem weh getan?“

„Nein, im Geschäft haben sie üblicherweise bezahlt. Aber einmal kamen Jungen hereingerannt: „Gebt uns Wodka! Schreibt das auf den Krieg!“ Aber das war nur einmal. Im dritten Haus von der Ecke wurde das Oberste zuunterst gekehrt als sie jemanden suchten. Warum sie dort gesucht haben, das weiß ich nicht.“

052

Die „allgemeinen Spezialisten“ [d.h. die Mechaniker -ed.] stöbern bereits in der Msta Haubitze. Ein Soldat, den sie „Kosaken“ rufen, war auch ein „Generalist“ im zivilen Leben. Mit einem gefährlichen Beruf.

„Die Vereinigung der Stuntmen in Russland.“ stellt er sich vor, generalstabsmäßig.

„Du warst Darsteller in Filmen?“

„Ja, in mehr als hundert Filmen. Die neuesten, „Metro 2033″. Auch in all den Fernsehserien von ‚Dixie‘ — ‚Glukhar‘, ‚Karpow‘ und so weiter. Ich bin aus der Dima Tarasenko-Gruppe. Davor habe ich mit Zhenya Batov gearbeitet.“

„Was ist Ihre Spezialität?“

„Ich mache so ziemlich alles: hohe Wasserfälle, brennen, von Autos getroffen werden. Früher im sowjetischen Kino, da konnte einer springen, ein anderer konnte fallen… Jetzt gibt es mehr Produzenten als Regisseure, da ist mehr Nachfrage nach kleineren Truppen. Je mehr ein Stuntman tun kann, desto mehr ist er gefragt. Es ist einfacher einen Mann zu verpflichten, der zehn Tricks kann, als eine Truppe von zehn.“

„Wann haben Sie beschlossen hierher zu kommen?“

„Nach den Ereignissen von Odessa, das war der letzte Tropfen.“

„Was sind Ihre Beweggründe?“

„Beweggründe? Und Faschismus, — ist das nicht genug? Welche andere Motivation kann es geben? Ist das nicht genug um zu den Waffen zu greifen?! Das letzte Mal, als ich kämpfte, das war im Jahr 2000 in Tschetschenien. Ich dachte, dass ich nie wieder im Leben kämpfen würde, eine Waffe in die Hand nehmen. Aber hiernach, nach dem was hier vor sich geht …“

„Uns ist aufgefallen, dass Sie hinken.“

„Ich wurde ins Bein geschossen. Ich war einen „Zweihunderter“ bergen [russischer Militärjargon für „Gefallener“ – Ed.]. Ein Junge wurde getötet, — schön, groß, talentiert, gewohnt Olympiaden zu gewinnen. Er war das klügste Kind. Er ging als erster in die Schlacht, er war der erste der starb. Ich ging mit seinem Vater in das feindliche Gebiet um ihn zu holen. Auf dem Rückweg habe ich mir eine Kugel eingefangen. Jetzt bin ich hier, ich bin aus dem Krankenhaus geflüchtet.— ich kann im Krankenzimmer nicht mehr auf meinem Hintern sitzen.“

06

Die Vermissten, zwischen Leben und Tod

Wir setzen unseren Weg durch den Kessel von Ilovaisk fort. Nahezu alle Straßen sind gesäumt von den verkohlten Skeletten der Kampffahrzeuge. Hier wurde eine Kolonne eingedeckt, dort wurde ein verstärkter APC-Checkpoint zertrümmert. Auf die Seite eines der APCs mit einem zerstörten Motor hatte einer der ehemaligen Besatzung mit einer Sprühdose den bekannten Maidan-Slogan geschrieben: „Ruhm der Ukraine! Ruhm den Helden! Ehre der Nation, Tod den Feinden!“ Unbegreifliche Dinge liegen überall herum, neue Kinderjeans noch mit anhängenden Preisschildern, rosa T-Shirts mit Preisschildern… Vielleicht wurden sie von der motorisierten Infanterie als Lumpen verwendet? Aber warum sind sie dann noch frisch, als ob aus sie gerade aus dem Geschäft kommen?

„Oh, sie sind in irgendwelche Geschäfte eingebrochen und haben einige Trophäen mitgehen lassen,“ vermutet unser Begleiter und imitiert den ukrainischen Dialekt: „Na-ah, das ist doch nicht für mich! Ich nehme es mit nach Hause!“

Auf dem Weg zum Dorf Pokrowski stoßen wir auf einen Komplex von 122mm Gvozdika SPGs [Selbstfahrlafette-ed.], unversehrt durch das Artilleriefeuer. Auf dem Turm hatte jemand liebevoll ein Kosaken-Profil, komplett mit Stirnlocke und einem kreuzförmigen Ohrring, gemalt.

07

„Das ist von der  Krivoy Rog-Brigade“ werden wir vom diensthabenden Milizionär mit dem Rufnamen „Camel“ informiert. „Sie haben uns hier von allen Seiten bedrängt. Aber jetzt werden die Angriffe schwächer, wir werden sie bald hier raus jagen.“

„Wann waren die Angriffe am schwersten?“

„Als sie mit der Luftwaffe begannen. Danach Artillerie, dann Panzer und Infanterie. Das ist ihre Standard Vorgehensweise. Nun, wir verteidigen uns, wir haben uns um sie gekümmert. Wir haben keine Angst, sie erschrecken uns nicht. Sie haben uns mit Grad beschossen und auch mit Straßenminen. Wir stehen immer noch.“

„Wie beurteilen Sie Ihre Gegner?“

„Ich verstehe es nicht, warum kämpfen sie? Ich glaube, sie sind nur Jungs, die nicht verstehen warum sie hier sind. Aber ich weiß wofür ich kämpfe, für meine Familie, für den Donbass, für mein Land. “

08

„Was machen Sie in Friedenszeiten? Was ist Ihr Beruf?“

„Ein ganz gewöhnlicher Maler und Stuckateur“

Wir nehmen ein Taxi an den Stadtrand, nahe der Grünzone. Hier standen einst Batterien von Mehrfach-Raketenwerfern, welche die Miliz Positionen in Ilovaisk beschossen hätten. Die Sicherheitskräfte hatten sie hastig aufgegeben, dabei ließen sie auf dem Boden zerstreut Berge von Kisten neben den Raketen zurück und einen gefallenen Kameraden, sein Kopf ist zu Brei zerschmettert, direkt am Straßenrand. Ausgehend von dem Zustand des Körpers liegt er dort seit drei Tagen. Man wird ihn als vermisst führen.

Wie viele in dem Kessel gestorben sind ist weder der Miliz noch dem ukrainischen Hauptquartier bekannt. Wir filmen die gesamte zurückgelassene Ausrüstung gemeinsam mit den Namensschildern. Gasmaske, „Vorobchuk, O. M.“, „Handtuch von Veremchuk, V. V.“, eine weitere Gasmaske, „Khlevnyuk, E. V.“. Der Krieg wird eines Tages enden, dann haben die Verwandten zumindest einen Ort als Anhaltspunkt, wenn sie anfangen ihre vermissten Angehörigen zu suchen.

„Mitleid für jene und für diese.“

Das Steppendorf von Novokaterinovsk durchlebte drei Stunden des Krieges. Und nun starrt der Krieg auf einen zurück, gleichgültig, wo man hinschaut. Die Brücke ist mit den Trümmern der rostige Rüstung blockiert. Der Zaun entlang des Straßenrands ist geschmückt mit roten Aderpressen, jemand hatte versucht eine Blutung zu stoppen. Ein strahlend blauer ZiL-LKW liegt auf dem Kopf, jemand floh in Panik ohne die Säcke mit Viehfutter vom LKW zu werfen.

09

Der ZiL wurde durch die Druckwelle von ein Projektil mit monströsen Kaliber von der Straße geworfen. Der Trichter ist voll von blutverschmierten kugelsicheren Westen, Schlafsäcken, Trockennahrung und Munition. Es scheint, als hätten die Einheimischen dies gesammelt, um alles zu begraben und das zu vergessen, was geschehen ist, als handele es sich um einen schrecklichen Traum.

In der Nähe eines kraftvoll aussehenden IFV [Infantry Fighting Vehicle-Ed.] werden wir langsamer. Eine Reihe von Raupenspuren schlängelt sich durch das verbrannte Gras. Es scheint, dass das Fahrzeug im Schatten der Bäume „reshod“[sic] wurde. Die Besatzung verblieb hier, liegend unter den Kurven eines Kreuzes. Die Speichen sind durch einen blauen Streifen miteinander verbunden, der von einem der bekannten „gelb-blauen“ Wimpel [der ukrainischen Flagge – Ed.] stammt. Auf dem Grab liegt ein sattsam bekannter sowjetischer Helm, durchbohrt von einer Kugel. Der Helm ist bedeckt mit Hunderten von Fliegen, sie tauchen durch das Einschussloch ein in die brennende Finsternis und kriechen dort herum. Man muss von dem Gestank würgen. Dies ist kein Grab, sondern die Körper sind nur kaum bedeckt.

101

Das IFV war durch ein RPG [ Panzerabwehr-Granatwerfer -ed.] beschossen worden, eine nicht detonierte Granate liegt noch neben der offenen Luke. Die Maschine hat einige neue Umbauten, sauber, frisch, wenn man die Blutspritzer um das Mannschaftsabteil ignoriert. Der Turm wurde mit Kevlar-Platten verstärkt, aber die geballte Ladung hat sie direkt durchbohrt, gleich oberhalb der Naht.

Der gesamte „Beutegruppe“ klettert über das IFV, sie finden einen Motorschaden und verwerfen die Maschine. Sie ist nicht geeignet für eine Wiederbelebung, im Moment jedenfalls. Eine alte Dame nähert sich uns durch die Gärten eines nahen Hauses. Sie lebt allein, ihre Kinder und Enkelkinder haben vor langer Zeit das Dorf zugunsten der Stadt verlassen. Nina Vladetskaya braucht jemanden zum reden. Sie wird alles erzählen und sie wird sich sofort besser fühlen. Wir verstehen das und wir hören zu:

„Drei Stunden wurde gekämpft. Meine gesamte Hütte ist gespickt mit Einschusslöchern. Bei dem Panzer“ – sie zeigt auf das Kreuz – „wurden sechs oder sieben getötet. Da drüben, ich weiß nicht, wie viele dort getötet wurden und da drüben, an der Brücke. Nicht begraben, nur bedeckt! Wer sie waren, keine Ahnung. Die Gefangenen haben sie begraben. Hier gab es jede Menge Gefangene. Aber ich habe Mitleid mit ihnen allen! Mitleid für jene und Mitleid für diese! Für wen sind sie so? Wenn Ausländer kommen, das verstehe ich, dann kämpft! Aber wir sind Brüder, wir sind Schwestern! Lass Frieden werden, für die Kinder und die Enkel und die Urenkel!“

Aber Frieden ist noch nicht geplant für diesen verflixten Boden. Einer der Mechaniker nähert sich uns:

„Dies ist kein Schützenpanzer, das ist ein Sarg. Der Ofen [Motor -ed.] ist zertrümmert, des Kolbens ragt heraus. Fahren wir weiter.“

111

Hinter dem nächsten Hügel, erleben wir eine Überraschung, zwei Panzer stehen ordentlich am Straßenrand. Gegenüber ist eine MTS-Halle [Maschinen-Traktoren-Station – ed.], besetzt durch eine DPR-Einheit. Sie brauchen die Panzer nicht.

Die Mechaniker beginnen um die Maschinen zu laufen, Luken zu öffnen und tauchen in geheimnisvolle Öffnungen… Die Ergebnisse sind enttäuschend, die Verdrahtung ist nicht einfach nur beschädigt, sondern in Stücke geschnitten. Die Miliz berät sich, fragt sich, für welche Panzer, die sie kennen, fehlende Ersatzteile entnommen werden können. Von dem verbrannten Berg, wo eine ukrainische Stellung von Grad-Salven eingedeckt wurde, steigt langsam ein Mann in Tarnkleidung. Man kann sehen, wie schwierig es für ihn ist, er hat die Arme voll mit etwas. Der nächste Mechaniker nimmt sein Sturmgewehr von der Schulter.

„Der Teufel weiß, wer da kommt …“

Aber es ist einer von ihnen. Auf seinem Ärmel ist ein St. Georgs-Band und in seinen Händen, zwei Arsenale von Kugeln und fünf Maschinengewehr Magazine. Der Milizionär drückt sie an sich, einen grauen Bart ebenso umklammert, so als ob er nichts verschütten will. Zur Seite hin mustert er uns. Jemand fragt:

„Großvater, wo hast du denn die Dinge her?“

„Alles von Voentorg, meine Söhne, von Voentorg …“

Zwei ohrenbetäubende Donner dröhnen von oben, gefolgt von einigen automatischen Schüssen. Jemand am Checkpoint dachte, es gäbe eine feindliche Gruppe bei den Abraumhalden in der Ferne und hatte sicherheitshalber das Feuer eröffnet. Wenn Voentorg in der Nähe ist, gibt es keine Grund, Munition zu sparen.

Advertisements

Diskussionen

Es gibt noch keine Kommentare.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Archiv

Eine Chronik der Ereignisse

September 2014
M D M D F S S
« Aug   Nov »
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
2930  
Follow SLAVYANGRAD.de on WordPress.com

Gib hier Deine Email ein um uns zu folgen und per Email über neue Beiträge informiert zu werden.

Schließe dich 17.924 Followern an

Frühere Beiträge

Statistik

  • 69,511 hits
%d Bloggern gefällt das: