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El Murid, Expertenmeinung, Farbenrevolution, Faschismus, Igor Strelkov, Kriegsverbrechen, Lagebericht, Putin, Russischer Frühling

Erklärung der St. Petersburger Gruppe der Gesamtrussischen Nationalen Bewegung unter Führung von Igor Strelkow („Komitee 25. Januar“) vom 16. Juni 2016

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Erklärung der St. Petersburger Gruppe der Gesamtrussischen Nationalen Bewegung unter Führung von Igor Strelkow („Komitee 25. Januar“) vom 16. Juni 2016

übersetzt von MATUTINSGROUP

Am 16. Juni wurde in St. Petersburg eine Gedenktafel für Carl Gustaf Emil Mannerheim eingeweiht. Die Einweihung fand im Beisein der höchsten Regierungsbeamten Russlands statt.

Jeglicher wirkliche oder imaginäre Verdienst von Mannerheim gegenüber Russland wird durch sein Kommando über die finnischen Truppen widerlegt, welche die Blockade von Leningrad an der Nordflanke im 2. Weltkrieg durchführten. Die Belagerung forderte das Menschenleben von hunderttausenden Einwohnern der Stadt. Daher sieht die Anbringung einer Gedenktafel in der Stadt, die sich für immer an Carl Gustaf Emil Mannerheim als Komplizen der Kriegsverbrechen erinnert, äusserst zynisch und unverschämt aus.

In gut bekannten persönlichen Erklärungen rechtfertigte Mannerheim territoriale Ansprüche an die Sowjetunion. Sein Wunsch war es, ein Finnland vom Weissen Meer bis zum Ladoga-See zu schaffen, Russland in die vorpetrinischen Grenzen zurückzuwerfen. Die Würdigung der Errungenschaften von Mannerheim ist in unseren Augen ein Vorbote einer Kampagne zur Beseitigung der territorialen Integrität der Russischen Föderation gemäß Artikel 280.1. des russischen Strafgesetzbuchs.

Die schwerwiegende und demonstrative Tatsache einer Würdigung von Carl Mannerheim ist eine Schändung des Gedenkens an die Millionen Opfer der Belagerung und die Sowjetbürger, die wegen der finnischen Invasoren im Kampf fielen und in den Konzentrationslagern des Regimes von Mannerheimer während der Kriegsjahre umgekommen sind. Für uns ist dies ein Akt der unmoralischen Revidierung des Großen Vaterländischen Krieges ist, welcher offenkundig unter den Artikel 354.1. des Strafgesetzbuches der Russischen Föderation „Rehabilitierung des Faschismus“ fällt. Besonders ungeheuerlich ist dieser Akt innerhalb von St. Petersburg – Leningrad, der Heldenstadt, die den Feind auf ihrem Gebiet während der Kämpfe abwehrte, vor ihm heute jedoch kapitulieren soll.

Wir fordern vom Präsident der Russischen Föderation persönlich, daß er unverzüglich per Dekret diese entweihende Entscheidung annulliert, die Erinnerung an Carl Gustaf Emil Mannerheim zu verewigen sowie unverzüglich die Entfernung der Erinnerungstafel anordnet. Personen, die an der Gedenkveranstaltung zur Einweihung der Gedenktafel für Carl Mannerheim teilnahmen, ersuchen um eine öffentliche Entschuldigung dafür an die Einwohnerschaft von St. Petersburg.

Die Entlastung des Nazismus hat keinen Platz in unserem Land, unter welchem Vorwand auch immer der Nazismus etwas nicht begangen haben soll.

Die St. Petersburger Gruppe der Gesamtrussischen Nationalen Bewegung unter Führung von Igor Strelkow (Komitee „25. Januar“)

Quelle: http://el-murid.livejournal.com/2842634.html

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