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HUGO CHÁVEZ WURDE ERMORDET – WIR KÖNNEN ES NUR NICHT NACHWEISEN

REUTERS PICTURE HIGHLIGHT

ATTENTION EDITORS – REUTERS PICTURE HIGHLIGHT TRANSMITTED BY 2205 GMT ON OCTOBER 7, 2012 CAR15 Venezuela’s President Hugo Chavez gestures as he arrives to cast his vote for the presidential elections in Caracas. REUTERS/Jorge Silva REUTERS NEWS PICTURES HAS NOW MADE IT EASIER TO FIND THE BEST PHOTOS FROM THE MOST IMPORTANT STORIES AND TOP STANDALONES EACH DAY. Search for „TPX“ in the IPTC Supplemental Category field or „IMAGES OF THE DAY“ in the Caption field and you will find a selection of 80-100 of our daily Top Pictures. REUTERS NEWS PICTURES, SINGAPORE TEMPLATE OUT

HUGO CHÁVEZ WURDE ERMORDET – WIR KÖNNEN ES NUR NICHT NACHWEISEN

von Coronel Cassad
übersetzt von MATUTINSGROUP

Livejournal, 18. März 2016 – 09:54 Uhr.-   Der Vizepräsident Venezuelas erklärte, dass Hugo Chávez ermordet wurde. Um den Präsident Venezuelas Hugo Chávez umzubringen, wurde seine Erkrankung erzeugt. Ihm sollte nicht ermöglicht werden, mit der Diktatur des Dollars Schluß zu machen. Dies erklärte Aristóbulo Istúriz, amtierender Vizepräsident der Bolivarischen Republik Venezuela, auf einer Beratung mit Mitarbeitern des staatlichen Gesundheitswesens.

Chávez wurde zur Zielfigur als Feind Nr. 1 der grossen weltweit agierenden Finanzzentren. Und deshalb liessen sie ihn ermorden. Wir sind uns darüber im klaren. Aber nachweisen können wir es nicht“, wird Istúriz bei TASS zitiert.

Bemerkenswert auffällig ist, dass seinerzeit bei etlichen führenden Politikern von Ländern in der Region mit zeitlich nur kleinen Unterschieden onkologische Erkrankungen zutage traten. Erwähnt seien der Präsident Paraguays, Fernando Lugo, seine argentinische Amtskollegin Cristina Fernández de Kirchner, die brasilianischen Regierungschefs Luis Ignacio Lula da Silva und Dilma Rousseff, welche das größte Land Südamerikas seit 2011 regierten. Den Worten von Istúriz zufolge war Chávez dabei, „einen der stärksten Strangulierer für die Ausübung der Vorherrschaft über die Völker zu stürzen: das internationale Devisensystem und die Diktatur des Dollars.“ All jene, die diese vorgelegte Version für unglaubhaft halten, sollten daran erinnert werden, wie die CIA versuchte, Fidel Castro mit Tuberkulose anzustecken.

Eine in Florida herausgegebene und Kuba gegenüber feindliche Zeitung erzählt davon wie folgt: „Die Verhandlungen zur Freilassung der in der Schweinebucht von der kubanischen Seite gemachten Gefangenen wurden für den Versuch der CIA genutzt, ihre Schlüsselperson bei diesen Verhandlungen, den US-amerikanischen Anwalt James Donovan einzusetzen, damit er Fidel Castro das tödliche Geschenk überreichte: einen Neopren-Anzug, der mit Pilzerregern verseucht war, die auf die Haut treffen würden und den Atmungsapparat unter Wasser mit Tuberkulose verseuchen… Kubas Staatschef erhielt diese Ausrüstung  im November 1962…“ Diese Aufdeckung ist eine vieler Geschichten, die im Buch „Nach der Schweinebucht“ geschildert werden. Darin heisst es über die von April bis Dezember zwischen dem Komitee der Verwandten für die Befreiung der Gefangenen und der kubanischen Regierung geführten Verhandlungen:

Der Versuch, Fidel anzustecken, ist am Geiz der CIA gescheitert. Der verseuchte Anzug wurde dem kubanischen Anwalt Perez Cisneros überreicht, der seinerzeits Meistertaucher der Unterwasserjagd auf Fische auf Kuba war. Ihm erschien es jedoch respektlos dem Revolutionsführer der Insel der Freiheit so einen billigen einfachen Anzug zu schenken. Und daher kaufte er ihm in einem namhaften Fachgeschäft auf dem Times Square in New York einen Neopren-Anzug für 130 Dollar und Tauch-Ausrüstung für 215 Dollar. Fidel Castro erhielt dies alles im November 1962. Und einige Wochen später, als Anwalt Donovan erneut ankam, sagte der kubanische Präsident dem Anwalt, dass er sie schon benutzt hatte…

http://www.novorosinform.org/news/id/53056

Anmerkung von Coronel Cassad:

PS. Hier muss daran erinnert werden, dass eine der Hauptversionen hinsichtlich der Gründe für den Sturz von Gaddafi ebenso die Absicht des Vorsitzenden der Volks-Dschamahiria gewesen war, die Herrschaft des Dollars anzutasten. Wobei es im Fall Gaddafi sogar eine indirekte Bestätigung in den offengelegten Dokumenten der internen Korrespondenz von Hillary Clinton gegeben hat.
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In den USA geht die Offenlegung der Korrespondenz des ehemaligen Staatssekretärs, der Frau des Expräsidenten und derzeitigen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton weiter. Wir erinnern, dass im State Departament der Beschluss gefasst wurde, die Korrespondenz des einstigen Staatssekretärs Hillary Clinton zu veröffentlichen, nachdem Clinton beschuldigt wurde, dass sie ihre private Mail für streng vertrauliche Regierungskorrespondenz verwendete.

Ca. 5000 Seiten davon wurden Anfang Dezember veröffentlicht. Clinton übergab dem State Department über 55.000 Seiten, allerdings löschte sie ca. 31.000 Seiten und erklärte dazu, dass dieser gelöschte Teil ihres E-Mail-Archivs nichts mit ihrer dienstlichen Tätigkeit zu tun hatte, sondern private Informationen enthielt. Die Kritiker Clintons merkten an, dass es jetzt unmöglich ist zu prüfen, ob dies wirklich private Informationen oder vertrauliche Korrespondenzen waren, weshalb sie forderten, ein strafrechtliches Verfahren gegen die einstige Staatssekretärin anzuregen, was jedoch bisher nicht eingeleitt worden ist.

In der vorliegenden Korrespondenz wird von den Gründen der USA für die aktive Unterstützung des Sturzes des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi gesprochen. Dies sind die grossen Gold- und Erdölvorräte Libyens sowie die Ausdehnung des französischen Einflusses in der nordafrikanischen Region. Außerdem werden in der Korrespondenz Befürchtungen geäussert, dass Gaddafis Goldreserven so groß sind, dass sie eine Grundlage für die Bildung einer panafrikanischen Währung werden könnten, die, ihrerseits in der Region mit dem Dollar konkurrieren könnte.

In einem ihrer Briefe heißt es da, dass Libyen über 143 Tonnen Gold und eine vergleichbare Zahl an Silber verfügt, was den Preisen des Jahres 2011 zufolge eine Summe von 7 Mrd. Dollar darstellt. Der Adressat des Briefes ist unbekannt und unter dem Pseudonym „Cid“ verborgen. Begonnnen wurde mit ernsthafter Kritik an Hillary Clinton für die Aggression gegen Libyen, nachdem dem US-amerikanischen Publikum erstmals klar wurde, dass da „etwas schiefgelaufen ist“. Dies ereignete sich nach dem grausamen Mord am US-amerikanischen Botschafter Christopher Stephens im Oktober 2012.

Wir erinnern, dass Senator Paul Rand, einer der Präsidentschaftskandidaten der Republikanischen Partei, 2013 erklärte, dass Stephens und die US-amerikanische Botschaft an den Waffenlieferungen für die libyschen Aufständischen beteiligt waren. Bestätigt wurde dies auch von dem namhaften französischen Journalist Bernhard Henri-Lewy, der an den Verhandlungen mit den libyschen Aufständischen teilnahm. Im schriftlichen Nachruf zum Tod von Stephens nannte er den Botschafter „einen der geheimen Schöpfer ihrer Befreiung“, meldete „InoSMI“.

Bernhard Henri-Lewy ist nach unserer Erinnerung einer der Hauptverfechter der „humanitären Bombardierungen“. Konkret rief er Hand in Hand mit dem vor kurzem verstorbenen André Glücksman aktiv dazu auf, Serbien, den Irak, Syrien und Libyen zu bombardieren. Im Nachruf auf Stephens werden noch weitere interessante Tatsachen gebracht: „Er (Stephens) machte sich eifrig an die Arbeit. Er war einer von jenen, die für das aktive Vorgehen seines Landes im Luftraum wie am Boden mittels dorthin zu entsendenden ersten Spezialkräften eintrat… Mir kamen unsere heftigen, aber aufrichtig und freundschaftlich geführten Streitgespräche über die Perspektiven der libyschen Variante des Dayton-Abkommens in Erinnerung, in denen es um den Zerfall Libyens und die Bildung der Konföderation ging. Ein Jahr später haben wir uns mit ihm in Washington getroffen. Die Geschichte ging zu Ende. Ich bin gekommen, um mit Hillary Clinton über diesen Befreiungskrieg zu reden, in welchem unsere beiden Länder Schulter an Schulter kämpften.“

Die Offenherzigkeit des Journalisten Bernhard Henri-Lewy schockiert wohl sogar stärker als die vertrauliche Korrespondenz des Staatssekretärs. Der Diplomat, der für die Bombardierungen eintritt und für die Entsendung von Einheiten der Spezialkräfte lobbyiert,- wofür? Zur Zerstückelung eines unabhängigen Staates,- ausgezeichnet!

Aber die wahrhaften Gründe der Teilnahme der USA im libyschen Krieg sind jene Sahnhäubchen auf der Torte, ohne die das Bild nicht vollendet ist. „Fein und mit weisser Weste“ sind Stephens und Zehntausende der Libyer ganz und gar nicht im Namen der Freiheit oder des Kampfes gegen die Diktatur umgekommen. Sie sind für 143 Tonnen Gold umgekommen. Dazu kommt, dass aus irgendeinem Grund nicht mal das Erdöl und die übrigen Reichtümer Libyens nach dem Sturz Gaddafis dem „befreiten“ Volk zuteil wurden. Libyen ist in Wirklichkeit zrstückelt. Und der Westen weiß nicht, was er sich für die Legitimation dessen jetziger kraftloser Regierung er sich  noch ausdenken soll. Seltsamerweise wurde dem libyschen Regime nicht der Friedensnobelpreis gegeben, wie es beim tunesischen „Quartett des nationalen Dialoges“ geschehen war, welches jenes andere nordafrikanische Land auch nur sehr bedingt kontrolliert.

http://vz .ru/world/2016/1/9/787685.html – das Zink

Andererseits wäre es naiv zu meinen, dass die Hauptnutzniesser der späten Washingtoner Weltordnungssysteme den regionalen Aufwieglern gestatten werden, die Grundlagen der US-amerikanischen Wirtschaftsherrschaft anzutasten. Diese Stories dienen als eine Lektion für die Zukunft für jene, die am ehesten diese Grundlagen antasten würden.

Quelle: http://colonelcassad.livejournal.com/

https://cont.ws/post/272994

 

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