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Augenzeugenberichte, Farbenrevolution, Faschismus, Kriegsverbrechen, Krim, Lagebericht, Völkermord in der Ukraine

Wladimir Nowikow – BETRACHTUNGEN

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BETRACHTUNGEN

von Wladimir Nowikow
übersetzt von MATUTINSGROUP

Vkontakte, 22. Februar 2016 – 02:18 Uhr.-   Wer hätte gedacht, daß ich mein Leben eines Tages in eines vor und ein anderes nach dem Putsch einteilen würde? Wie plötzlich das Leben seinen Verlauf auf dramatische Weise veränderte? – Dabei war alles akribisch geplant und für die kommenden Jahrzehnte sichergestellt. Alles war vorhanden, sogar viel mehr als nötig, um zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Man lebe und erfreue sich seines Glücks!

Wer konnte sich vorstellen, daß ich mit meinen eigenen Augen im Fernsehen die Übertragungen über die Geschehnisse des Euromaidans in Kiew wie Reality Shows aus einem Gespensterhaus verfolgen würde, ich dort mit meinen eigenen Augen den Zusammenbruch der Ukraine sehen würde. Und zwar einer Ukraine, die immer freundlich, gastfreundlich und ruhig gegenüber politischen Verheerungen gewesen ist.

Aber nein, nur ein Monat reichte aus, daß sich alles veränderte und anders wurde, so daß ich mein gemütliches Leben hinwarf und auf die Krim fuhr. Und dort das Referendum über die Unabhängigkeit der Krim und ihren Beitritt zu Rußland erlebte. Und in nur ganz wenigen Monaten erlebte ich die Bildung der OSpN TROJA. Da war ich bereits im Krieg im Donbass. Mit all dem Blut ringsum, haufenweise Leichen, jenen ukro Raufbolden, den Gefangenen und all dem Alptraum.

Ich kam im Kopf überhaupt nicht damit klar, daß Ukrainer gegen Ukrainer mit so viel grausamem Haß kämpften. Ich kann immer noch nicht glauben, daß mein Heimatland, meine Heimatstadt Saporoschje, wo ich geboren und herangewachsen bin, jetzt unter dem Besatzungsregime der ukro Faschisten steht und Strafbataillone formiert, während ich jedoch einen Traum lebe und sie von all diesem Übel befreien sowie Recht und Ordnung dort wiederherstellen will.

Erst vor wenigen Jahren bin ich in die Westukraine in den Ski-Urlaub gereist. Alles war friedlich und gut. Aber jetzt marschieren in jeder Stadt dort die üblen Bandera-Gespenster auf und zertrümmern die Denkmäler, während jeder in das Gefängnis gesteckt wird, der mit dem neuen „einheimischen“ Regime nicht einverstanden ist. Und so war ich plötzlich der Feind der Ukraine und wurde zum Terrorist Nummer 1 in der Region von Saporoschje erklärt.

Solche gemischten Gefühle durchfuhren mich, als ich im Sommer 2014 mit einer Maschinenpistole auf dem Schützenpanzerwagen SAU 2S1 „Gwosdika“ auf den Straßen von Donezk in diese Stadt fuhr, wohin wir ein halbes Jahr zuvor in Sachen „Tuareg“ geschäftlich gereist waren. Aber jetzt kamen die einfachen Leute aus ihren Häusern und bejubelten uns auf unserem Weg, weil sie wußten, daß wir in den Krieg zogen, um sie vor den Eindringlingen und den Rechtsradikalen und den Bürgern der Ukraine, die wir alle waren, zu schützen.

Was ist dies für eine Schicksalswendung gewesen!

Quelle: https://vk.com/album132648966_228660559

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