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Teil 3: Als der Antimaidan vernichtet wurde, bin ich mit einem Zug weggefahren

Präambel: Im dritten Teil der Interview-Serie von Ilja Degtjarov kommt eine junge Frau aus dem Umfeld der Antimaidan-Bewegung zu Wort und verschafft uns einen Einblick „hinter die Kulissen“, in das, was in den westlichen Massenmedien nie thematisiert wurde, geschweige denn berichtet. Ergänzend zu ihren Schilderungen bezüglich dem Überfall auf Busse mit Antimaidan-Aktivisten, die auf dem Weg zurück auf die Krim waren, zeigen wir die Doku «Das Pogrom von Korsun» am Ende des Artikels. (Die Redaktion)

Teil 2: Der Krieg wird lange und schwer sein


Ich habe eine der ersten Organisatoren des ukrainischen Antimaidan interviewt. Sie heißt Ekaterina Kornienko und beschäftigt sich seit März 2014 in Russland mit humanitärer Hilfe für den Osten der Ukraine. Davor wohnte sie in Donezk und kämpfte gegen das Nazi-Regime, das Ende Februar an die Macht gekommen ist und die Antimaidan-Bewegung durch Repressalien einschüchterte und in den meisten ukrainischen Regionen mundtot machte.

Aufgezeichnet durch: Ilja Degtjarov   Titelbild: Symbolfoto   Bild 1: Symbolfoto   Bild 2: Ilja Degtjarov


antimaidan


Wie groß war der Antimaidan in Kiew, gab es Antimaidan-Bewegungen in anderen Städten, in östlichen, vielleicht auch in westlichen Gebieten?

Als der Maidan sich zum ersten Mal versammelte, haben wir dem keine Aufmerksamkeit geschenkt. Wir dachten gar nicht daran, ob die Möglichkeit des EU-Beitritts besteht. Es fragte uns auch keiner, ob wir hin wollten. Der Westen der Ukraine wollte immer nach Europa. Das ist ja ihr Leben, die Hälfte von ihnen hat schon mal dort gearbeitet. Sie gingen z.B. ständig nach Polen, genauso wie wir ständig nach Russland gehen, darunter in die Region um Rostow. Wir arbeiten dort oder transportieren Waren. Und als sie anfingen, Gebäude zu besetzen, mussten wir irgendwie reagieren. Ursprünglich versammelten wir uns auf dem Europa-Platz in Kiew. Der Europa-Platz und der Maidan waren aber von einander quasi zwei Schritte entfernt, so dass wir einander hören konnten. Nach einer Weile wurde es gefährlich.

Wir stellten zuerst keine Zelte auf, aber sehr viele Menschen kamen zu uns mit Zügen und Bussen. Sie wollten unsere Demonstration unterstützen. Wir haben damals das Wort „Russland“ gar nicht verwendet. Wir standen alle für eine einheitliche Ukraine, unser Motto war „Einheitliches Land“, d.h. das Motto, das jetzt von Maidanisierten – anders kann ich sie nicht nennen – übernommen wurde. Als wir den Antimaidan organisierten, entschieden wir uns, dass es neben dem Parlament, der Rada, platziert werden sollte. Das war das wichtigste strategische Objekt unserer Vertreter in der Regierung, der Präsident, den wir gewählt haben und unserer Koalition. Wir wollten, dass sie weiterarbeiten können. Kiew hat in diesem Moment schon die Arbeit von allen Regierungsorganen blockiert und nur das Parlament hat noch funktioniert. Sonst wäre das Chaos noch größer gewesen. Mit eigenen Kräften versuchten wir das aufzuhalten, was dort passierte. Dann wurde auch auf dem Antimaidan ein Zeltlager aufgebaut. Dort gab es Vertreter aus Donezk, Kharkow, Nikolaew und Odessa, d.h. aus allen Regionen unseres östlichen Teils der Ukraine. Viele Einwohner von Kiew kamen auch zu uns. Das waren Menschen, denen diese Verwüstung auf dem Maidan nicht gefiel.

Ehrlich gesagt, bin ich selbst aus Neugierde einige Male zum Maidan gegangen. Es war interessant sich diese gehirngewaschene Menschenmasse anzuschauen. Sogar um in ihr Revier reinzukommen musste man „Heil Ukraine!“ sagen. Wer das nicht sagte, der wurde nicht reingelassen. Man musste auch die Armbewegung machen die Faschisten mit „Sieg heil“ kombiniert haben. In diesem Saustall haben sich, glaube ich, sämtliche Kiewer Obdachlosen versammelt, weil man dort kostenlos essen und etwas Geld erhalten konnte. Es war fröhlich, Tanzen, Hüpfen, Eheschließungen. Es stank aber unheimlich, insbesondere als es wärmer wurde und der Schnee anfing zu tauen.

Unsere ursprüngliche Bezeichnung war nicht Antimaidan, diesen Namen hat sich später das Volk für uns ausgedacht. Wir selbst nannten uns „Maidan der Einheit“. Wir hatten Aufkleber und Symbole wie „Hört auf das Land zu zerteilen“. Ich habe noch Fotos dieser Aufkleber, die wir ständig in Kiew verteilt haben. Wir haben schon damals geahnt, was auf uns zukommt. Unser Maidan war sehr sauber, wir hatten Putzfrauen. Wir achteten auf Ordnung. In den Zelten der Donezker Delegation haben wir alles so eingerichtet wie wir es zuhause hatten, im Gegensatz zum Maidan.

Was die Frage anbelangt, warum wir auseinander gingen. Am 18. Februar habe ich persönlich einige Ereignisse beobachten können. Sie, also die Maidananhänger, gingen ständig um unser Lager herum und schrien „Nieder mit der Macht!“, „Nieder mit den Oligarchen!“ und andere Mottos. Am 18. Februar kam eine Riesenmenge und führte eine kurze Demonstration durch, aber schon nach 20 Minuten fingen sie an, Molotow-Cocktails, Feuerwerkskörper und Pflastersteine zu werfen. Zwischen uns und ihnen standen noch Polizisten. Sehr viele Menschen wurden verletzt. Sie verloren ihre Hände und ihr Augenlicht, aber keine Massenmedien haben es gezeigt.

Ukrainische Massenmedien haben uns zwar besucht, aber so etwas nicht gefilmt. Sie filmten nur dann, wenn wir die Maidanisierten, die wir geschnappt hatten, an die Polizei oder an andere Maidanisierte übergaben. Im Gegensatz zu den Maidanisierten haben wir niemanden gefoltert, niemanden gefangen gehalten. Nachdem am 18. Februar unser Lager vernichtet wurde gab es eine Ankündigung, dass der Maidan innerhalb von zwei Stunden geräumt werde. Der Maidan wurde eingekreist und wir waren uns sicher, dass endlich in Kiew Ordnung wiederhergestellt wird und alles wieder funktionieren wird. Aber Janukowitsch, ein Mann mit schwachem Charakter, veranlasste, dass ein Korridor für Frauen und Kinder organisiert wird. Als Ergebnis hat sich der Maidan bewaffnet und mobilisiert. Als ich am 20. Februar aufwachte, hörte ich überall über Funkgeräte „Es wird geschossen“. Schon damals haben sie Blut geleckt, schon damals haben sie verstanden, dass man töten darf.

Bemerkenswert. Zum Thema, was nun in Donezk und Lugansk passiert.

Die Ukrainer glauben, sie sind davon überzeugt, dass sie einen Krieg gegen Russland führen. In diesen Gebieten gibt es aber keine Russen, abgesehen vielleicht von einigen wenigen Freiwilligen. Von meinen Freunden, mit denen ich kommuniziere und mit denen ich aufgewachsen bin, wurden etwa 70% zu Aufständischen. Fünf wurden schon begraben. Es kämpfen und sterben gewöhnliche Menschen. Ja, Russland leistet humanitäre Hilfe. Diese Hilfe geht aber nicht an Aufständische, sondern an friedliche Zivilisten. Sie sehen ja, dass wir Güter an friedliche Zivilisten liefern, die zu Geiseln des Krieges wurden. Woran sind Kinder schuld, die getötet werden? Woran sind Frauen schuld, die man ohne Mitleid erschießt?

Ukrainische Soldaten, die zunächst schreien, sie werden töten, unterscheiden sich später in der Gefangenschaft stark. In der Gefangenschaft fangen sie an zu behaupten, dass sie es gar nicht wussten gegen wen sie kämpften, dass sie einfache Frauen und Kinder töteten. Doch, sie wussten das! Diejenigen, die sich am Krieg nicht beteiligen wollen, die durch diese nationale Idee nicht infiziert sind, bleiben zuhause, verstecken sich von der Mobilmachung. Es gehen diejenigen hin, die bewusst gegen uns kämpfen wollen.

Nehmen wir doch den Fall von diesem unterentwickelten Ljaschko. Ein Mensch von dem keiner weiß, wo er herkommt, ein Päderast. Er sagt offen einem ukrainischen TV-Sender, dass alle Jungen aus dem Osten, sogar wenn sie nur einen Monat alt sind, getötet werden müssen und dass alle Frauen vergewaltigt werden müssen, damit sich Ukrainer vermehren.

Hat er so etwas gesagt?

Das haben alle TV-Kanäle gezeigt. Wo schauen diejenigen hin, die für internationale Konventionen, für Menschenrechte verantwortlich sind? Sie schauen weg, genauso wie sie es früher in Jugoslawien, Syrien und Libyen gemacht haben. Man hört uns nicht und will uns auch nicht hören. Sehr häufig bezeichnen mich Freunde und Bekannte aus Dnepropetrowsk und Kiew als Putins Prostituierte. Dieser Informationskrieg ist zurzeit die stärkste Waffe überhaupt. Man hat sie schon längst einer Gehirnwäsche unterzogen.

Ich selbst wurde 1992 geboren, ich bin also noch sehr jung und wurde übrigens schon in der unabhängigen Ukraine geboren. Ich habe die Ukraine als meine Heimat angesehen. Daher gab es eigentlich keinen Grund, dass ich eine Wiedervereinigung mit Russland wünschte oder für Russland kämpfte. Ich spreche sehr gut Ukrainisch, ich kenne die Hymne, ich hatte Schulunterricht auf Ukrainisch. Das war also mein Land, in dem ich aufgewachsen bin. Aber jetzt, nachdem man zu uns kam, um uns – meinen Vater, meine Mutter, meinen Bruder, meine Schwester – zu töten, kann ich mich nicht mehr für eine Ukrainerin halten. Ich schäme mich dafür, dass ich eine Ukrainerin bin, ich will meinen Pass tauschen lassen. Diese Nation ist nationalistisch, sogar faschistisch geworden. Auch die Traditionen sind faschistisch geworden. Ich habe schon immer gesagt, dass man Patriotismus und Nationalismus unterscheiden muss. Ich bin ein Patriot. Ich liebe mein Volk, ich würde dafür sterben, aber ich hasse nicht andere Länder. Trotz des Krieges mit Deutschland ist meine Einstellung zu den Deutschen neutral. Der Krieg ist schon lange her und nicht die Menschen von heute haben ihn gegen uns geführt. Das ist schon eine neue, ganz andere Nation. Warum soll ich sie oder die Franzosen oder Russen oder Polen hassen? Ich habe eine neutrale Einstellung zu ihnen. Die Nationalisten akzeptieren dagegen nur sich selbst. Das ist die alte Psychologie des Faschismus.

Sie halten sich für Nachfolger der OUN-UPA, wie der weltbekannte Bandera. Das waren doch Menschen, die Strafkommandos anführten und eigene Mitbürger aus der Sowjetunion, friedliche ukrainische Zivilisten töteten.

In der letzten Zeit hatten wir eine angespannte Situation bezüglich der russischen Sprache. Meine Mutter und mein Vater sprechen Russisch. Es ist sehr schwer jemanden im Donbass zu treffen, der Ukrainisch sprechen würde. Die Menschen drehen sich sogar um, wenn sie es hören. Das ist ursprünglich ein russisches Gebiet, wo eben von Anfang an Russisch gesprochen wurde. Wir haben uns aber gegen das Ukrainische nicht gesträubt: Alle Unterlagen musste man auf Ukrainisch ausfüllen, alle konnten es mehr oder weniger gut beherrschen. Aber dieses Thema wurde absichtlich immer weiter zugespitzt.

Ich hätte es sehr gerne, wenn Putin auch unser Präsident wäre. Wenn wir uns die Krim anschauen, was wurde nach der Wiedervereinigung gemacht? Russisch, Ukrainisch und sogar Tatarisch gelten als offizielle Sprachen. Davon kann in der Ukraine überhaupt nicht die Rede sein. Und dabei muss man doch immer auf die Interessen der Regionen achten, um Frieden und Ordnung zu bewahren. Jetzt ist es nicht mehr möglich mit denen friedlich weiter zu koexistieren, nach allen diesen Ermordeten, nach allen diesen Kindern. Offiziellen Berichten zufolge wurden inzwischen etwa 50 Kinder getötet. Wie viele in Wirklichkeit getötet wurden können wir nicht wissen.

Jetzt spricht man von 71 getöteten Kindern.

Ok, 71. Trotzdem, wir können nicht genau wissen, wie viele Kinder und Frauen aus der Zivilbevölkerung gestorben sind. Nach so etwas können wir nie wieder hier leben. Und wenn man uns als Ukrainer bezeichnet, etwa in Berichten über Flüchtlinge, ist es für uns schon beleidigend. Wir kämpfen doch dafür, dass wir keine Ukrainer mehr sind. Wir sind Einwohner von Donezk, Lugansk, aber definitiv keine Ukrainer mehr. Das ist das Ergebnis der Taten der aktuellen Regierung. Was der Maidan erreicht hat, kann man auch nicht übersehen, die Oligarchen bleiben an der Macht.

Das, was bei uns mit der Gründung der Volksrepubliken passierte, war die Willensäußerung des Volkes. Vor den Ereignissen in Odessa [am 02.05.2014: Massenhafte Verbrennung von Antimaidan-Aktivisten] waren sich viele nicht sicher, ob sie für oder gegen die Volksrepubliken sein sollten. Irgendwie haben sie ja weiter gelebt, gearbeitet. Viele brauchten auch nicht mehr als das. Aber als Menschen lebendig verbrannt wurden haben absolut alle ihre Meinung geändert. Danach haben wir das Referendum durchgeführt. Am 2. Mai wurden Menschen verbrannt, und wir haben das Referendum am 11. Mai durchgeführt. Dieser Vorfall hat die öffentliche Meinung sehr stark beeinflusst.

Wenn wir zum Antimaidan zurückkehren, im Westen würde man natürlich sagen, es war alles von Putin bzw. von prorussischen oder russischen Oligarchen bezahlt und es sei alles ein Moskauer Projekt gewesen.

Man hat uns nicht bezahlt. Ich persönlich war auf dem Antimaidan aus ideologischen Gründen. Ja, es gab eine Lebensmittelversorgung. Auch Zelte, Decken, Heizgeräte und Benzin hat man uns zur Verfügung gestellt, weil es ja kalt war. Alle Menschen, die sich dort befanden, waren friedlich. Sie standen dafür, dass das Chaos im Land endlich aufhört, für Frieden, Verständigung, für ein vereintes Land. An Putin und Russland bzw. ihr Geld haben wir damals gar nicht gedacht. Wenn man mir im Februar gesagt hätte, dass wir bald ein Referendum für die Vereinigung mit Russland durchführen würden, hätte ich so eine Person für geisteskrank gehalten. Wir brauchten Russland nicht. Es ging uns auch ohne Russland gar nicht so schlecht: Es wurde im Land gebaut, die Menschen haben sich angepasst. Ich hätte eher Argumente dafür gehabt, dass auch Russland uns gar nicht braucht. Dabei war ich eine der führenden Organisatoren des Antimaidan und ich wollte von Putin etc. nichts wissen. Nein, wir wurden nicht bezahlt und ich will auch, dass dies bei den Menschen tatsächlich ankommt: Wir standen dort nicht für Geld, wir wollten nur, dass dieses Chaos zu Ende geht.

Es war uns schade um die jungen Polizisten, die dort standen. Das waren ja überwiegend 18- bis 20jährige Jungs denen wir auf eigene Kosten Einiges gekauft haben. Die Ukraine ist ein armes Land, man hat diese Jungs für ihre Aufträge kaum ausgestattet. Wir haben ihnen Zigaretten und Lebensmittel gekauft und haben denen geholfen, wie wir nur konnten. Und da wir dort sehr lange zusammen waren, wurden wir zu einer Familie. Und alles was dort passierte, betrachteten wir als Verrat der Machthaber, die wir ja geschützt hatten. Wir waren für die Einheit des Landes. Als wir etwa zwei Stunden nach der Vernichtung des Lagers von Antimaidan hingefahren sind und das alles uns angeschaut haben, empfand ich innere Leere. Wir verstanden, dass wir verraten wurden und dass eine Katastrophe auf uns zukommt, dass uns keiner helfen würde. Als wir nach Donezk, wie ich, bzw. in andere Städte – Sewastopol, Kharkow etc. – zurückkehrten, wussten wir, dass eine gewisse Grenze überschritten wurde.


maidanpolice


Es hat mich übrigens sehr gewundert, dass unser Donezk-Gebiet überhaupt aufgestanden ist. Wir arbeiten sehr viel in unserem Gebiet und haben keine Zeit für Politik. Alle haben ganz andere Sorgen, Familie gründen und versorgen, Auto kaufen, Kinder ernähren. Wir hatten keine Zeit für Unsinn. Womit haben sich dagegen die Einwohner der West-Ukraine beschäftigt? In ihren Städten beschäftigt man sich mit Tourismus, daher haben sie einfach ihre Häuser und Wohnungen vermietet. Andere Beschäftigungen hatten sie nicht. Dementsprechend sind sie problemlos zum Maidan gekommen und wurden dafür auch gut bezahlt.

Wie groß waren Antimaidan-Veranstaltungen und wurden sie von ukrainischen bzw. westlichen Journalisten besucht?

Einmal sind bei uns drei Journalisten aus Litauen und Estland vorbeigekommen. Sie sprachen sehr gut Russisch. Sie sind nur zufällig bei uns gelandet. Sie meinten, dass sie überhaupt nicht davon wussten, dass ein Antimaidan existierte. Sie waren sehr verwundert, wie freundlich wir sie empfangen haben. Sie waren verwundert, wie sauber und gut eingerichtet unsere Zelte waren, welche Disziplin dort herrschte. Was die Gesamtzahl der Teilnehmer anbelangt, so waren es an einigen Tagen bis zu 50.000 Menschen. Das gilt insbesondere für Tage der Massendemonstrationen, z.B. als die Maidanisierten die Verabschiedung des Budgets des Landes für das Jahr 2014 verhindern wollten. Sie haben alles blockiert. Und wie soll man ohne Budget leben, wie soll man die Gehälter an die Staatsbediensteten auszahlen, der Polizei, den Ärzten, den Lehrern? An anderen, gewöhnlichen Tagen waren es nicht viele Menschen, etwa 3.000 bis 4.000 pro Tag.

Da man dort nicht bezahlt wurde, musste man ja arbeiten.

Ja, wir konnten dort nicht einfach wohnen, wir mussten arbeiten. [Das Handy klingelt]

Es rufen mich Menschen aus Kasachstan, aus Weißrussland an. Sie helfen uns sehr viel. Sie machen sich auch Sorgen und überlegen sich, wie man uns helfen kann. Ich würde allerdings nicht behaupten, dass aus anderen Ländern viel Hilfe kommt. So gut wie alles kommt aus Russland. Was würden wir ohne Russland tun? Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen. Wohin würden wir fliehen, was würden wir tun, wenn Russland sich geweigert hätte, diese Unmengen von Flüchtlingen anzunehmen? Zurzeit bleiben in Donezk bestenfalls 40% der Bevölkerung übrig. Wo ist denn der Rest? Sie sind alle hier. Ganz wenige sind in Richtung Kiew gegangen. Sie haben sich wohl entschieden, dass es besser ist, das Land nicht zu verlassen. Nun, jeder hat seine eigenen Gründe.

Wenn wir alle Flüchtlinge zusammenzählen, d.h. Menschen, die innerhalb der Ukraine umzogen, die nach Russland auswanderten, die in den Flüchtlingslagern oder bei ihren Verwandten wohnen, habe ich persönlich den Eindruck, dass es längst über eine Million Flüchtlinge gibt.

Ja, es sieht so aus. Offizielle Angaben kenne ich nicht und ich habe auch, ehrlich gesagt, nie darauf geachtet. Ich muss zu viel arbeiten und habe keine Zeit, um nach Zahlen zu suchen. Es ist aber Tatsache, dass wir von mehr als einer Million sprechen. In den Regionen Donezk und Lugansk wohnen etwa 7 – 8 Millionen Menschen und wenn man sieht wie leer es dort ist – keine Menschen, keine Autos, leere Geschäfte – kann man davon ausgehen, dass es keine Menschen in den Städten gibt. Über 50% der Menschen sind wohl inzwischen weg.

Es ist ja auch möglich, dass Menschen aus anderen Regionen fliehen, z.B. diejenigen, die Angst haben, dass sie zur Armee müssen oder einfach in so einem Land nicht wohnen wollen.

In der Psyche der Generation, die das alles erlebt, bleibt es eingeprägt und das ist schrecklich. Diese Flüchtlingskinder, zu denen ich so häufig fahre und die ich in diversen russischen Städten getroffen habe, haben Angst beim Gewitter, wenn es donnert, dass sie beschossen werden. So war es z.B. in Perm. Eigentlich braucht jeder von ihnen psychologische Hilfe. Stellen Sie sich vor, wie viele von ihnen es insgesamt gibt, das sind Unmengen. Diese Ängste zu beseitigen, ist praktisch unmöglich. Sie werden das ganze Leben mit ihren Ängsten verbringen müssen.

Noch vor einem halben Jahr hätte ich es auf keinen Fall geglaubt, dass in meinem Land ein Krieg geführt werden wird, dass das Land zerteilt werden wird. Nun sehen wir, dass es doch der Fall ist. Die Stadt Slawjansk ist z.B. komplett zerbombt. Dort gibt es nichts zum Reparieren. Man muss sie komplett neu aufbauen. Und das in einem bettelarmen Land. Jetzt wird den armen Menschen, z.B. den Lehrern, von ihrem Gehalt von 1.500 bis 2.000 Hrywnjas noch ein Teil für die Finanzierung der Armee abgezogen, obwohl man sich von diesem Geld sowieso nicht ernähren kann. Es wird dazu noch alles teurer vom Brot bis zu Wohnnebenkosten.

Es sieht nach dem Anfang einer Hungersnot aus. Es ist doch lächerlich, wenn die ukrainische Armee bei den Aufständischen Lebensmittel klaut. Sie sind einfach hungrig, das ist einfach ein bettelarmes Land. Und mit dieser Führung wollen die Nationalisten weiter leben? Sie werden doch nichts zu essen haben, sie werden doch keine Arbeit haben. Sie haben doch geschrien, dass unser Gebiet Subventionen kriegt. Das war nie der Fall! Im Gegenteil, wir sind ein Industriegebiet, wir haben Minen, daher mussten wir selbst alles, was wir verdienten, nach Kiew weitergeben.

Ich will, dass jeder Ukrainer endlich versteht: So darf es nicht weitergehen. Jeder Mensch hat etwas Mitleid, Mitgefühl und wenn ich Videos von Aufständischen sehe, wo man vernichtete ukrainische Panzerwagen zeigt, denke ich daran, dass diese gestorbenen Soldaten ganz junge Leute waren, Zwanzigjährige. Die tun mir einfach leid. Man hat sie mit diesen Emotionen aufgeladen, mit dieser Lust zu morden und das geht ja bei den Jugendlichen ganz schnell. Sie sterben ohne zu verstehen, wofür sie kämpfen, wofür sie morden. Wir dagegen wissen wofür wir kämpfen. Wir kämpfen für unser Land, für unsere Kinder, unsere Frauen. Wir werden dieses Land an niemandem weggeben, weil wir hier geboren sind, weil wir hier aufgewachsen sind. Jedes Haus hier wurde von uns nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut. Meine Großmutter hat den Status „Kind des Krieges“. Sie wurde 1936 geboren und war daher noch klein während des Großen Vaterländischen Krieges. Und sie sagt, dass sie jetzt dasselbe oder manchmal noch Schlimmeres erlebt. Damals kämpften wir gegen Deutsche und es war klar, dass Deutsche unsere Feinde sind. Jetzt ist es nicht klar. Das ist ein Bürgerkrieg und es gibt nichts Schlimmeres als Bürgerkrieg.

Man hat beide Seiten auf diesen Konflikt vorbereitet. Ich ging im Jahr 1999 zur Schule, wir hatten dort noch alte Schulbücher. Und als neue Schulbücher erschienen, sagten uns die Lehrer, dass es unmöglich ist, die Geschichte des Zweiten Weltkriegs auf nur zwei Seiten zu packen. Und sie haben uns [trotz neuer Schulbücher] die ganze Wahrheit erzählt. Den Kindern in der West-Ukraine hat man dagegen beigebracht, dass Deutsche ihre Befreier waren. Gerade deswegen ist es schwer, ihnen etwas zu erklären, sie wurden so erzogen. Und die Regierung hat nicht darauf geachtet, was auch für den Vertreter der Ost-Ukraine Janukowitsch sowie seine Partei der Regionen gilt. Sie haben nicht aufgepasst, was man Kindern beibringt. Das waren ja vor 10 Jahren kleine Kinder und man hat auf ihre richtige Erziehung nicht geachtet, mit entsprechenden Folgen. Mein Bruder ist 9 Jahre alt und wenn er fragt, warum man uns tötet, kann ich ihm nichts antworten.

Gibt es Berichte zu Drogenmissbrauch auf dem Maidan? Haben Sie etwas darüber gehört? Warum sind Menschen so geworden, auch diejenigen, die erst vor Kurzem ganz normal erschienen?

Ich habe von den Drogen nicht einfach gehört, ich habe sie gesehen. Menschen, die wir am 18. Februar festgehalten haben, wurden von uns in der Stabsstelle vernommen. Wir haben sie nicht geschlagen, nicht gebunden, wir setzten sie einfach auf den Boden und sprachen mit ihnen. Die ersten fünf Stunden wiederholten sie ohne Ende, sie seien Europäer, sie müssen nach Europa, sie müssen töten und anderen Quatsch. Dort gab es einen 18-jährigen Jungen, noch ein Kind, das mir so Leid getan hat, dass wir ihn nicht der Polizei, sondern seinen Eltern übergaben. Die ersten fünf Stunden lang hat er wie Wahnsinniger wiederholt, man müsse töten, man müsse Molotow-Cocktails werfen. Es war nicht möglich mit ihm zu sprechen. Nach fünf Stunden zeigten sich  Entzugserscheinungen, es wurde ihm schlecht. Wir haben sowohl Ärzte als auch seine Eltern gerufen, die Eltern waren schockiert, dass das Kind offensichtlich drogensüchtig wurde.

Die Menschen vom Antimaidan hatten Mitleid. Alle Maidan-Anhänger haben wir medizinisch versorgt. Ich selbst bin dort mit antiseptischen Mitteln herumgelaufen. Unsere Jungs, die von Maidan-Anhängern gefangen wurden, kehrten dagegen überhaupt nicht mehr zurück. Sehr viele gelten bis heute als vermisst. Als der Antimaidan vernichtet wurde, bin ich mit einem Zug weggefahren. Und – ich weiß nicht, ob man davon in Deutschland gehört hat – wurden wegfahrende Busse bis zur Krim beschossen (vgl. Video unten – Anm. d. Red.)

Ich selbst sowie die Leiter der Delegation von der Krim haben Menschen angerufen, die beschossen wurden und es war schrecklich. Es fehlten ihnen die Worte. Bis heute gelten viele als vermisst. Ein Teilnehmer wohnt in Sewastopol mit einer Kugel im Steißbein. Ärzte aus Sewastopol können die Entfernung der Kugel nicht durchführen, es ist zu gefährlich. Der Krieg hatte damals noch gar nicht angefangen. Man hat sie einfach deswegen gestoppt, weil es Einwohner von der Krim waren, weil sie gegen den Maidan waren und man hat sie beschossen.

Wie viele wurden erschossen?

Etwa 27. In dem ersten Bus, auf den geschossen wurde, sind die meisten gestorben. Und sie hatten keinerlei Mitleid. Auf dem Maidan hat man einem Jungen aus der Spezialeinheit Berkut Augen ausgestochen. Und sie haben das alles auch gefilmt. Sie haben Menschen zu Tode geschlagen. Wofür denn? Dafür, dass sie Recht und Ordnung aufrecht erhalten? Es war ja den Polizisten egal, wer an der Macht war. Ihre Aufgabe bestand darin, auf Recht und Ordnung zu achten. Und doch hat man ihnen Finger abgehackt, Augen ausgestochen. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Jetzt ist einfach Krieg, aber damals, ganz am Anfang, sah es noch verrückt aus. Es gab noch einen Fall, als einem Jugendlichen in unseren Reihen der Kopf mit einem Pflasterstein zerschlagen wurde. Wir mussten direkt vor Ort seinen Kopf zunähen. Wie unmenschlich muss man sein, um Menschen mit Steinen zu bewerfen. Wir haben bis zum Schluss diese Pflastersteine nicht genommen. Die Polizisten haben sich mit Schildern geschützt und wir hielten einfach größere Distanz. Zwei Zelten der Donezker Delegation, die näher zu den Maidan-Anhängern standen, sind in Flammen aufgegangen. Dort lagen Dokumente, Pässe, Sachen von einigen Teilnehmern. Die Polizei hat uns auch verboten, Pflastersteine zu nehmen.

Trotzdem, als wir verstanden haben, dass wir Angriffe auf eine andere Weise nicht zurückschlagen konnten, fingen wir auch damit an Maidan-Anhänger zu bewerfen. Das war Selbstverteidigung nachdem viele von uns verletzt worden waren. Einigen von uns wurden Hände abgerissen. Man hat uns auch mit irgendwelchem explosiven Paketen beworfen, die eine leichte Verwirrung zur Folge hatten. Solche Menschen habe ich dann eingesammelt, sie waren zuerst nicht einmal in der Lage zu sprechen. Darüber hinaus hat man uns mit Feuerwerkskörpern beworfen. Es ist ja kein Geheimnis, dass man damit richtig umgehen muss. Und wenn man damit Menschen bewirft, kann es entsprechende Folgen haben. Feuerwerkskörper hört sich zwar zuerst ungefährlich an, aber in Wirklichkeit wurden Menschen dadurch schwer verletzt.

Es gibt Berichte, dass Deutschland der ukrainischen Armee hilft. Offiziell wurde berichtet, dass Deutschland Uniformen liefert. Bei Lugansk wurden Verpackungen der deutschen Kampfhelme gefunden an der Stelle, wo die ukrainische Armee stationiert war. In einem Anna-News-Interview teilten Aufständische mit, dass sie über Funkgeräte Deutsch hören. Haben Sie etwas dazu beizutragen?

Über Deutsche habe ich nichts gehört, es gibt keine weiteren Berichte. Aber wir stehen im Kontakt mit den Streamern von Anna-News und ich kann bestätigen, dass sie Deutsch über Funkgeräte gehört haben. Ob sie dort an den Kämpfen beteiligt sind oder spionieren, das weiß ich nicht. Zuerst haben wir eine Weile versucht, gezielt nach Materialien über Söldner zu suchen. Jetzt tun wir das nicht mehr. Vor einiger Zeit landeten bei uns aber zufällig – na ja, nicht ganz zufällig, weil daran unsere Kameraden beteiligt waren – Fotos der Pässe von Söldnern. Diese Unterlagen sind wie eine Bombe eingeschlagen. Man hat uns von vielen TV-Sendern angerufen und gefragt, ob man diese Materialien verwenden darf. Wir haben es erlaubt. Es stimmt, dass die Briten da mitmachen. Was Deutsche anbelangt, wissen wir nichts, also ich persönlich weiß es nicht, welche Seite sie unterstützten.

In Wirklichkeit hat man hier schon in den Wäldern amerikanische Militär-Trockennahrung gefunden.

Wenn Amerika denen nicht geholfen hätte, wäre der Krieg längst zu Ende. Die Ukraine selbst hat keine Ressourcen dafür. Man hat ja sogar die staatlichen Lebensmittellager angetastet, die man nur während des Krieges antasten darf. Das bedeutet, dass man die Armee auf eine andere Weise gar nicht ernähren kann. Dabei wurde der Krieg offiziell gar nicht erklärt. Sie nennen es Antiterror-Operation. Und auch die Vorräte in diesen Lagern gehen langsam zu Ende, sie können also die Menschen nicht mehr ernähren. Daher springt Amerika mit der Trockennahrung ein. Über amerikanische Waffen kann ich nichts sagen, ich weiß nicht, ob da etwas geliefert wird.


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Im Internet gibt es übrigens reichlich Fotos mit Helmen, auf denen etwas auf Deutsch steht. Es ist also möglich, dass irgendwelche Güter aus Deutschland in die Ukraine kamen.

Man übergab sie ganz offiziell. Sie sind sehr stolz darauf und zeigten es in allen Nachrichten. Das war also keine Geheimoperation. Wenn wir aber zum Maidan zurückkehren, es ist zwar nicht schwer zu erraten, woher sie das Geld hatten, aber ich würde Sie bitten, dies zu kommentieren.

Sogar die reichsten Oligarchen hier wären nicht in der Lage gewesen, so vielen Menschen so viel Geld zu zahlen. Ich habe die Preise gehört und war sehr erstaunt. Wir haben hier niemanden, wer so viel Geld hätte geben können. Dementsprechend kam das Geld von draußen, nicht aus unserem Land. Es wurde alles von den Drahtziehern bezahlt, von allen diesen europäischen Oberhäuptern, die den Maidan besuchten. Sie haben Lebensmittel mitgebracht und diese vor Kameras verteilt. Nicht vor Kameras verteilt haben sie Bargeld, das sie ebenfalls mitbrachten. Das ist kein Geheimnis. Alle wissen es, das auch Amerika dafür bezahlte. Ohne Krieg würde  Amerika zusammenbrechen.

Sie haben Preise angesprochen. Was für Preise gab es? Kann man sie in Euro oder US-Dollar umrechnen, damit es klarer wird?

Für das Wohnen auf dem Maidan gab es 160 US-Dollar pro Tag. 50 Dollar für einen Molotow-Cocktail-Wurf. Pro drei Menschen, die warfen, gab es einen, der zählte und dafür auch bezahlt wurde. Menschen, die geschossen haben, kriegten 1.000 Dollar pro Tag. Sie wussten, dass sie auch inhaftiert werden konnten, falls der Plan nicht aufgegangen wäre. Man muss berücksichtigen, dass es viel Geld in unserem Land ist. Eigentlich sind auch 150 Dollar pro Tag eine sehr große Summe für einen durchschnittlichen Ukrainer. In der West-Ukraine kann ein monatliches Gehalt durchaus bei 150 Dollar liegen.


Video: Doku: 20.02.2014 – Das Pogrom von Korsun

In der Nacht vom 20. zum 21. Februar 2014 hielten bewaffnete Aktivisten des Euromaidan in der Nähe der Stadt Korsun-Schewtschenkowskiy Busse an, in denen einige hundert Gegner des Euromaidan aus Kiew auf die Krim zurückkehrten. Die Busse wurden in die Gewalt der Bewaffneten genommen und angezündet. Auf alle sich darin befindlichen Menschen (ungefähr 350 Menschen), einschließlich Frauen und Jugendliche, warteten grausame Prügel und Schikanen.

Diskussionen

5 Gedanken zu “Teil 3: Als der Antimaidan vernichtet wurde, bin ich mit einem Zug weggefahren

  1. Ich lese seit Monaten in Dutzenden Blogs über die Geschehnisse in der Ukraine. Diesen Blog besuchte ich heute zum ersten Mal. Dieser Beitrag (Teil 3) ist einer des besten Beiträge, die ich zu den Ereignissen am Maidan zu Gesicht bekam. Hervorzuheben ist die (f. Deutsche Leser) ausgezeichnete Sprache und die nur als excellent zu beschreibende Ausgewogenheit. Der Glaubwürdigkeit und Verständlichkeit verschafft der Autor damit einen sehr guten Dienst! Ich werde in den folgenden Tagen noch weitere Beiträge studieren und den Blog (Adresse) weiterempfehlen und auf meiner FB-Seite teilen.

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    Verfasst von waltermandl | August 24, 2014, 9:50 pm

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