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ORGANISIERTER NACHSCHUB AN MILITÄRISCHER AUSRÜSTUNG

Bericht von der ukrainisch-russischen Grenze bei Iswarino

MELDUNGEN VOM ORGANISIERTEN NACHSCHUB AN MILITÄRISCHER AUSRÜSTUNG

übersetzt aus dem Russischen ins Englische von Gleb Basov
übersetzt aus dem Englischen ins Deutsche von Jens-Torsten Bohlke

Donezk, 26. Juli 2014, Slavyangrad.org-    Gestern kamen unsere Kollegen von der Grenze zurück, nachdem sie dem umkämpften Neurussland eine weitere Sendung an humanitären Hilfsgütern lieferten, die gemeinsam von IAC „Cassad“ und „Stimme Sewastopol“ organisiert worden war. Unterwegs machten sie Fotos von einer interessanten Bewegung im Gebiet Rostow (bestätigterweise im Gebiet von Nowotscherkassk). Eine grosse Kolonne von Schützenpanzerwagen mit Infanteristen an Bord, mit Zeltplanen getarnten Militärlastern, Truppentransportern, etliches Artilleriegerät, bewegt sich auf die Grenze zu. Nach groben Schätzungen erstreckt sich die Kolonne über 10 Kilometer.

Video hier: http://cassad.net/tv/videos/560/25-2014/

(Um Fragen zuvor zu kommen, dass es sich hier um Ausplauschen von militärischen Geheimnissen handeln könnte, wurden wir angewiesen zu erklären, dass es sich um eine offene Aktion handelt und gegen Öffentlichkeit nichts einzuwenden ist.)

Video: Dieselbe Kolonne auf den Strassen von Rostow

Die Frage danach, warum und wohin all dieses Gerät derzeit in solchen Stückzahlen geht, ist rein rhetorisch.

Die folgende Meldung erschien gestern im Holera-Ham LiveJournal (Печальный странник):

„So, Leute, sozusagen vor fünf Minuten habe ich mit einem Freund geraucht, der gestern seine Verwandten an den Grenzkontrollpunkt Donezk-Iswarino brachte. Er hat etliche Verwandte bei der Volksmiliz, die sie gestern an die Grenze begleiteten, mit ihnen kurz die Grenze überquerten und dann wieder zurück kamen. Hier sind die Eindrücke nach dem Treffen bei gutem ‚Tee‘:

        Die Hilfe kommt jetzt. Das ist von den Volksmilizionären bestätigt worden. Und von meinem Freund auch. So bewegt sich eine grosse Zahl von Kamas-Lastwagen Richtung Grenze. Einige davon ohne Kennzeichen. Einige nagelneu. Und einige Gebrauchtfahrzeuge.
        Die Volksmilizionäre selbst sind eingekleidet und tragen geräuschvolles Schuhwerk. Sie bevorzugen nicht unsere neuen Uniformen, sondern die US-amerikanischen Tarnuniformen oder unsere alten Felduniformen. Laut ihnen sind die Steppen alle ausgebrannt, und unsere Uniformen setzen sich zu sehr gegen den Hintergrund ab.
        Es gibt Instrukteure. Weiter keinen Kommentar dazu.
        Die Ukrainer sind aufgeschreckt, dass sie von beiden Seiten der Grenze in die Zange genommen werden. Zu gross ist ihr Erstaunen, dass dies nicht nur Phantasien wären. Während keine russischen Truppen an den Artilleriegefechten beteiligt erscheinen, kommt der Artilleriebeschuss insgesamt aus dem neutralen Grenzgebiet, dem sogenannten Niemandsland.
        Die Stimmung der Männer war im Grunde normal. Mein Freund bemerkte zumindest keinerlei Niedergeschlagenheit. Die Toasts wurden nur auf den Sieg ausgebracht.
        Unsere Seite der Grenze ist völlig abgeriegelt, so dass da nicht mal eine Maus durchschlüpfen könnte. Im Luftraum patrouillieren ständig Hubschrauberstaffeln. Sie fliegen sehr tief über dem Grenzstreifen.
        Was das Ausbleiben von Masseneintritten in die Volksmiliz anbelangt, so meinten die Volksmilizionäre selbst dazu, daß je mehr die Ukrainer bei den Bergwerken gefechtsunfähig verenden, um so mehr Bergwerke sind gezwungen zu schliessen, denn die elektischen Umspannwerke sind zerstört, folglich schliessen die Bergwerke. Und um so mehr Bergarbeiter schliessen sich freiwillig der Volksmiliz an.
        Die überwältigende Mehrheit der Volksmilizionäre kommt aus der Ukraine.
        Die Männer aßen US-amerikanische Dosennahrung und rauchten Zigaretten aus US-Produktion.

Das ist in aller Kürze alles. Ich war besonders mit den Punkten 3 und 4 zufrieden. Punkt 4 ist eine völlig Offenbarung, im guten Wortsinn.“

P.S. Sagen wir mal, dass die Beschreibung des Verfassers nahe an der Wirklichkeit ist, wie sie sich an der Grenze gerade abspielt. Obwohl wir einige Punkte gestrichen haben bzw. nicht zur Veröffentlichung freigegeben haben.

Videoclip der Militärkolonne in Rostow Richtung Grenze:

https://www.youtube.com/watch?v=HtR_JMK6F_c

Quelle: http://slavyangrad.org/2014/07/26/voyentorg-july-26-2014/

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