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Colonel Cassad, Expertenmeinung, Farbenrevolution, Lagebericht

Coronel Cassad – Belege über die kriminelle Situation in der Volksrepublik Donezk

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Volksrepublik Donezk: Etliche Dokumente aus dem Frühjahr 2015 belegen die kriminelle Situation und das Eindringen ukrainischer Elemente in die Machtstrukturen

Die Belege über die kriminelle Situation in der Volksrepublik Donezk

von Coronel Cassad
übersetzt von MATUTINSGROUP

Livejournal, 12. September 2015 – 12:43 Uhr.-

Zeugnisse aus Amwrosijewka:
Bis heute sind Führungspositionen in der Stadt Amvrosievka von den folgenden Personen besetzt:

Der stellvertretende Leiter der Kreisverwaltung Wladimir Nikolajewitsch Dubowka, geb. am 14. September 1982 an seinem Wohnsitz in der Stadt Amwrosijewka, war einst der Leiter der Immobilienverwaltung der Stadt Amwrosijewka, zuvor Möbel-Sammler für einen Unternehmer. Dubowka unterhält enge Beziehungen zum örtlichen Gangsterboss Wladimir Nesterow, geboren 1971, mehrfach verurteilt und vorbestraft, derzeit in der Funktion des Leiters der Staatsfirma „Donbass-Wasser“.

Zum Zeitpunkt der Besetzung des Gebietes von Amwrosijewka durch die Streitkräfte der Ukraine kollaborierte Dubowka gemeinsam mit Nesterow mit den Streitkräften der Ukraine. Konkret leisteten sie jede Menge Hilfe für die Streitkräfte der Ukraine. Dies begann mit der Beschaffung von Lebensmitteln, Kohle, Unterkünften für die ukrainischen Offiziere und Soldaten.

In ihrem Büro waren wiederholt Vertreter der geheimdienstlichen Abwehrorgane der Streitkräfte der Ukraine. Laut vorliegenden Informationen ging es oft um das Trinken von Alkohol und Glücksspiel.

Dubowka zeigte sich in der Stadt seinerzeit auch in einem T-Shirt mit der Aufschrift „Rechter Sektor“. Nach unbestätigten Informationen denunzierte er spätere Gefangene bei der nationalistischen Organisation „Rechter Sektor“.

Beim Referendum am 11. Mai lehnte er es ab, Räumlichkeiten für die Durchführung der Abstimmung bereitzustellen. Wiederholt fuhren sie zur Wache der Verkehrspolizei, die von der Regierung der Volksrepublik Donezk eingerichtet worden war, und sie drohten den Angehörigen der Volksmiliz Bestrafung an. Dann reisten sie nach der Befreiung des Gebiets für einige Zeit nach Russland. Nach seinem Wiedererscheinen nutzte Dubowka ein Fahrrad. Er hatte auch einen Sportwagen.

Nesterow verbrachte auch einige Zeit in Russland. Nach Erzielen einer Vereinbarung mit dem Kommandeur der Volksrepublik Donezk Decknahme „Schah“ kehrten die og. Personen in die Stadt zurück und setzten setzten ihre „Berufstätigkeiten“ fort. Derzeit betätigt sich Dubowka im Büro aktiv an der Verteilung der humanitären Hilfe, was eine genauere Überprüfung erfordert.

Auch Nikolaj Petrowitsch Schuk war in den Organen der städtischen Regierung vor Ort als Chef der Rechtsabteilung tätig und übernahm dort nach Pensionierung des zuständigen Beamten die Zusammenarbeit mit den Strafverfolgungsbehörden und die Funktion als stellvertretender Leiter der Polizeiabteilung Amwrosijewkas. Einst hatte er lange Zeit in einer ähnlichen Position im Rathaus gearbeitet.

Er stand in engem Kontakt mit dem Bürgermeister Igor Wladimirowitsch Skljarow. Zur Zeit der Okkupation durch die ukrainischen Streitkräfte verhinderten beide aktiv die Übergabe der Macht in der Stadt an den vom Volk gewählten Bürgermeister. Auf einer Kundgebung sprachen sie sich für die Unterstützung der Besatzungstruppen aus. Gemeinsam mit Unternehmen sammelten sie Geld, um den „Anti-Terror-Einsatz“ genannten Donbasskrieg zu unterstützen. Systematisch agierten sie in der Gesellschaft gemäß dem Befehl der Streitkräfte der Ukraine. Sie halfen bei allem für das Leben der ukrainischen Truppen Erforderlichem.

Nach der Befreiung der Region und der Stadt sorgte Skljarow dafür, dass das meiste bewegliche Kapital in die Region Kiew verlegt wurde. Sein Eigentum wurde lange von der Kommandantur geschützt, was gemäß einer Vereinbarung erfolgte, bis es dann abtransportiert wurde. Auch Schuk fuhr nach der Befreiung einige Zeit auf einem Fahrrad umher, um nach Rückerlangung seiner Funktion wieder öffentlich seinen PKW der Premiumklasse zu benutzen.

In den neu geschaffenen Strafverfolgungsorganen der Volksrepublik Donezk ist in leitender Stellung Judin Roman Petrowitsch tätig, ansässig mit Wohnsitz in der Stadt Amwrosijewka, früheres Stadtratsmitglied der „Partei der Regionen“, heute im Ruhestand nach seinem Dienst bei den bewaffneten Organen, wo er im Grenzdienst der Streitkräfte der Ukraine am Grenzkontrollpunkt „Uspenka“ laut Informationen zum SBU und OBOP die Kontakte führte, welche den Schmuggel deckten. Laut unbestätigten Informationen wurde er wegen Korruption in den Ruhestand versetzt.

Während der Besatzung unterstützte der Grenzschutzbeamte aktiv die Streitkräfte der Ukraine im Gebiet von Saur-Mogila und der Städte Alexejewka und Amwrosijewka. Er gewährleistete die Existenzgrundlagen für die ukrainischen Einheiten vor Ort. Er hat eine lange Beziehung zu Nesterow und Dubowka. Das Gebiet Awdejewka ist auch die Heimat der Personen, die aktiv ihre Funktionen zum Zeitpunkt der Besatzung als Kollaborateure einsetzten.

Nikolai Wassiljewitsch Kalmer, wohnhaft in der Stadt Amwrosijewka, besitzt als Unternehmer eine Tankstellen- und Autovermietungskette und vermietet Immobilien wie die Gebäude „ATB“ usw. Als ausgewiesener Gegner der Volksrepublik Donezk und der Russischen Föderation leitete er den Wahlkampf für den „Block Poroschenko“ vor Ort. Er hat aktive Verbindung zur Führung der Streitkräfte der Ukraine und holte sie persönlich in seinem Auto ab. Auch begleitete er einen Konvoi gepanzerter Fahrzeuge der Streitkräfte der Ukraine in Richtung Saur-Mogila.

Die Führung der Streitkräfte der Ukraine befand sich regelmäßig zuhause bei Kalmer. Verfügbare Informationen aus Telefongesprächen ergaben, dass er Verwandte in der Führung des „Anti-Terror-Einsatzes“ hat. Nach der Befreiung der Region traf er sich mit dem Kommandanten der Miliz mit Deckname „Schah“ und schenkte ihm einen SUV. Derzeit wechselt er seinen Aufenthaltsort ständig zwischen der Volksrepublik Donezk und der Ukraine.

Auch Alexander Tschujko, geboren 1968, lebt in der Stadt Amwrosijewka. Beruf: illegaler Währungstausch, Nickname in sozialen Netzwerken „Kapanera“, auch ein schwarzmarktverstrickter Archäologe. Aktiver Teilnehmer der geschlossenen Website der Nationalisten und Faschisten „ukrainisch-russischer Krieg“. In der Zeit der Besatzung leitete er an die Streitkräfte der Ukraine Uniformen, schußsichere Westen weiter. Er richtete einen „Neuen Postservice“ ein, besuchte persönlich die Stellungen der Streitkräfte der Ukraine. Er stattete sie zur Probe mit NATO-Uniformen aus. Über die Website koordinierte er die Bewegung der Sonne in der Volksrepublik Donezk für den Artilleriebeschuss durch die Streitkräfte der Ukraine.

Nach der Befreiung der Region wurde er in Matwej-Kurgan in Russland einige Monate lang versteckt. Nach dem Besuch seiner Frau beim Bataillonskommandeur „Schah“ kehrte dieser Bürger wieder nach Amwrosijewka zurück. Derzeit unterstützt ihn sein Kontakt mit der Kommandantur und importiert er weiterhin wieder Autos aus der Russischen Föderation laut Informationen. Auch setzt er seine politischen Aktivitäten in Form von Treffen mit gleichgesinnten Unterstützern der Verherrlichung der Ukraine fort.

Er steht in Verbindung mit Wladimir Morotschkowski, Jahrgang 1971, wohnhaft in der Stadt.Amwrosijewka, welcher in der Schutzeinheit auf dem Bahnhof in Ilowajsk tätig ist. Vermutlich stammen aus dieser Quelle die auf der Website des „ukrainisch-russischen Online-Kriegs“ gelegentlich eingestellten Informationen über den dortigen Bahnverkehr. Den vorliegenden Informationen zufolge sammelte Morotschowski während der Besatzung insgeheim Eintrittserklärungen in die Nationalgarde der Streitkräfte der Ukraine.

Alexej Podgorny, geboren im Jahr 1971, Wohnsitz Stadt Amwrosijewka, Spitzname „Wunderwerker“ ist ein Mitglied der Partei „Unsere Ukraine“ und des „Blocks Poroschenko“, Teilnehmer und Organisator des Wahlkampfes von „Poroschenko“ in der Region, ein aktiver Versorgungsleiter der Streitkräfte der Ukraine, teilnehmendes Mitglied des Maidan, welcher immer wieder persönlich an den Stellungen der Streitkräfte der Ukraine auftauchte. Er schüchterte die Bevölkerung vor der Abrechnung mit den unerwünschten Drangsalierern ein und sammelte Mittel für den „Anti-Terror-Einsatz“.

Er unterhält engste Beziehungen zum Führer der Partei „Block Poroschenko“ vor Ort, dem Bürger Nikolai Dimitrijewitsch Semljanoj, Wohnsitz Stadt Amwrosijewka, einem großen Geschäftsmann, Leiter der Wahlzentren von „Poroschenko“ in der Region und Chef der Versorgungssicherheit der Streitkräfte der Ukraine in engem Kontakt mit SBU und OBOP.

Nach der Befreiung der Region setzte er sich nach Kiew ab. Nach den vorliegenden Informationen ist er derzeit in Mariupol, unterstützt die Kontakte mit den Unternehmern in der Stadt und bietet dem SBU gegen Provision Hilfe beim Warenverkehr in das Gebiet der Volksrepublik Donezk an. Verwandtschaftlich ist er eng über seinen „Schwiegersohn“ und Bürger Georgi Grigorijew Deckname „Schora“, der derzeit in der Miliz in der persönlichen Schutzeinheit des Kommandanten Deckname „Dad“ Dienst leistet.

„Schora“ war früher bei Strafsachen wie Raub und Einbruch als „Zeuge“ aufgetreten. Er verfügt über alte Beziehungen mit Personen kaukasischer Nationalität über seine Brüder Robert und Raf Grigorjan, die nach den vorliegenden Informationen am Diebstahl von Waffen usw. beteiligt waren und das Raubgut dann mit Hilfe des Kommandanten von Amwrosijewka in die Russische Föderation schmuggelten.

Dossier Kidjakin

Kidjakin, geboren am 24.04.1973, seit 1997 Beamter des Innenministeriums, 1999 – 2004 leitende Position in Torres, 2004 – 2014 Abteilungsleiter der Innenbehörde in Torres, August 2014 pensioniert aus Altersgründen beim Innenministerium der Ukraine.

Kidjakin absolvierte das Strassenbau-Institut in Gorlowka. 2002 absolvierte er die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Staatlichen Fernmeldetechnischen Universität in Taganrog. In der operativen Arbeit tauchte er nicht auf. Während der Kampfhandlungen war er in der Stadt Torres. Er beteiligte sich nicht an den Kampfhandlungen.

Bevor er zum Innenministerium der Volksrepublik Donezk kam, war er in der „Bande des Rumänen“, die sich aus Mitarbeitern der Abteilung Abwehr im Staatssicherheitsministerium der Volksrepublik Donezk zusammensetzte. In den Fakten ist keine rechtswidrige Aktivität der Gruppe zu sehen. Im September 2014 bewarb er sich für einen Posten bei der Innenbehörde der Volksrepublik Donezk in Torres, wurde aber nicht angenommen.

Nach der Verhaftung von Viktor Pongo Deckname „VDV“ machte eine Weisung des Innenministeriums vom 30.11.2014 ihn zum 1. Stellvertreter der Innenbehörde und zugleich Leiter der Kriminalpolizei in Torres. Die Abteilungsmitarbeiter trugen Tarnuniformen. Sie waren mit AK-Sturmgewehren bewaffnet.

Laut verfügbarer Informationen trug Kidjakin eine AK-Waffe und versah seinen Dienst bei der schnellen Einsatzgruppe „Taifun“ in Torres. Maschinengewehre dieses Typs gab es 18 Stück in Torres. Aber nach dem Anstieg der Protestbewegung in der Region Donezk wurde auf Befehl des Chefs der Innenbehörde in Torres, Kondakow, die Bewaffnung der Abteilung abgenommen (vermutlich als Gefangene aus den Haftanstalten von den Soldaten des Bataillons „Vostok“ freigelassen wurden, wurden die Waffen beschlagnahmt).

Der ehemalige Chef der Innenbehörde von Torres, Kondakow, äusserte öffentlich sein Missfallen über die Protestbewegung im Donbass und unterstützte das in der Ukraine an die Macht gelangte Regime des Einsetzens von Gouverneuren. Aufgrund der erhaltenen Informationen ist bekannt, dass 18 Sturmgewehre AK-SU auf Befehl Kondakows unter seinen Vertrauten verteilten worden waren. Als bekannt wurde, dass Kidjakin Kontakt mit einem ehemaligen Mitarbeiter in Torres unterhielt, erhielt er Befehl von Vorgesetzten und übernahm eine Funktion in Mariupol, wo er derzeit Angehöriger der ukrainischen Freikorps Deckname „Anton Alexandrowitsch“ ist.

Mit GRS. Pronin arrangierte ein zufälliges Treffen von Mitarbeitern in der Stadt Torres. Als es zur Durchführung von strafrechtlichen Ermittlungen wegen einem der begangenen Verbrechen in Torres gegen die operative schnelle Einsatzgruppe kam, wurde Wladimir von den ehemaligen Beamten in Torres begrüsst, die dann im Auftrag des Ministeriums für Innere Angelegenheiten der Ukraine in die Stadt Mariupol zum weiteren Dienst in der Polizei der Ukraine mit jenem Decknamen „Anton Alexandrovitsch“ verzogen.

Und in einem vertraulichen Gespräch berichtete Pronin, dass er immer noch ein Mitarbeiter der Polizei der Ukraine ist. Und auf die Frage nach den Waffen, die von der Abteilung entfernt wurden, sagte er wörtlich: „Es ist besser, Sie erfahren nicht, wo und von wem diese Waffen stammen.“

Mit Hilfe seiner Verbindungen im Innenministerium der Volksrepublik Donezk verschaffte Kadjakin ehemaligen Mitarbeitern der Innenbehörde von Torres Führungspositionen in der Polizeibehörde der Stadt Torres.

Urkundenfälschung

Am 17.01.2015 wurde der Belegschaft des Zivilschutz in Torres mitgeteilt, dass auf dem Dachboden des Zivilschutzes von Torres bei N. N. Kidjakin ein Maschinengewehr und zwei Pistolen gefunden wurden.

Dem Fund ging in Torres das Auftauchen von O. P. Koawtun beim Zivilschutz voran, der nach vorhandenen Informationen Kidjakin das Maschinengewehr brachte. Die Pistolen hatte Kidjakin ebenso von ehemaligen Mitarbeitern des Zivilschutzes bekommen.

Früher war das Gebäude der Torreser Polizei von verschiedenen bewaffneten Gruppen („Oplot“, der „Rumäne“ usw.) benutzt worden und ist danach sorgfältig durchsucht worden. Auch der Dachbodenraum wurde durchsucht, als in Torres der unter Leitung von Viktor Pongo (Innenministerium) gebildete Zivilschutz verblieb. Die Herausgabe des Maschinengewehrs hat die Unzufriedenheit der Belegschaft, die nicht mit solchen Handfeuerwaffen ausgerüstet worden war, provoziert. Somit befinden sich heute 3 von 18 Maschinengewehren in der Abteilung.

Auskunft über Igor Viktorowitsch Sagorodni

geb. am 15.02.1970, Einwohner der Stadt Sneschnoje im Gebiet Donezk, registriert in der Strasse Uliza Worowskaja 22 (früher 6r, Iljitsch, 6/14).

Mitarbeiter in Torres beim Zivilschutz des Innenministeriums ab 1994.
1994 – 1999 Funktion beim Zivilschutz in Torres
2000 – 2004 ОBOP Torresker Zivilschutz
2004 – 2007 Mitarbeiter von ОBOP beim Zivilschutz von Torres
2007 – 2009 Chef des Zivilschutzes von Torres
2009 – 2010 Chef der kriminellen Polizei von Amwrosijewska und des  Zivilschutzes
2010 – 2013 Chef der Polizei von Ilowajsk
Im März 20014 Jahre wurde er nach Donezk (zur Donezker Stadtverwaltung versetzt. (Möglicherweise als Chef einer der Gebietsabteilungen)

Beim Einstieg in den Dienst in Torres stand er in freundschaftlichen Beziehungen mit Artur Licholit, der mit Witalij Kropatschew seinerseits eng verbunden war. Kropatschajew und Licholit vereinigten im Grunde Geschäftsinteressen und die Realisierung der kommerziellen Pläne Kropatschews mit Hilfe von Licholit.

Sagorodni übernahm das Amt des Zivilschutz-Chefs in Torres vom ersten Stellvertreter Licholit, aber im Laufe der Tätigkeit kam es zu irgendeinem Konflikt (möglicherweise einem strafrechtlichen Verfahren), und Licholit nutzte seine und die Beziehungen von Kropatschew und übte dann schon keinen kleinen Einfluss mehr aus. Er übernahm das Amt des Zivilschutz-Chefs in Torres selbst, und Sagorodni wurde versetzt.

Sagorodni lässt man weiterhin in der Innenbehörde von Amwrosijewska seinen Dienst versehen.

Im Frühjahr 2014 nahm er als Mitarbeiter der Polizeiabteilung von Donezk bei der Abwehr des Angriffs der Demonstrierenden auf die Generalstaatsanwaltschaft in Donezk teil. Während der Einnahme der Generalstaatsanwalt der Region Donezk durch die Demonstrierenden wurde ihm beim Widerstand gegen die Protestierenden ins Bein geschossen. (Informationen über die Verwundete während des Angriff auf die Strafverfolgungsbehörde sind zu bestätigen.)

Igor Sagorodni hält eng Kontakt mit Andrej Milajew, einem militärischen Ausbilder, aber kein Gewinner bei den verschiedenen Wettbewerben und Turnieren. Während der Protestbewegung im Donbass (seit März 2014) wurde Milajew beim erweiterten Training der Kämpfer der Gruppe von Ruslan Onistschenko Abelman eingesetzt, die später beim „Bataillon Schachtjorsk“ in den Dienst traten.

Sagorodni erschien häufig im Lagerhaus „Haus der Skins“ in Torres. Er verbrachte viel Zeit im Gespräch mit den Besitzern dieses Ladens. An diesem Speicher hat Ruslan Abelman ebenfalls Interessen. Sagorodni und Abelman vermieden jede Öffentlichkeit.

Im privaten Notizbuch von Abelman ist der telefonische Kontakt zu Sagorodni +380993755991 verzeichnet. Bis heute kommuniziert er mit dem Dezernatsleiter für Wirtschaftskriminalität, Witali Subtschenko, mit dem Sagorodni verwandtschaftlich verbunden ist.

Heute übt Igor V. Sagorodni die hohe Funktion des Chefs der militärischen Spionageabwehr im Staatssicherheitsministerium der Volksrepublik Donezk im Dienstgrad eines Oberstleutnants aus. Mit Hilfe seiner Dienststellung unterstützt er die Branche der Bestattungsunternehmer.

Zum Beispiel unterstütze er den Inhaber einer Bestattungsfirma namens Truschkin. Die wiederum mutmasslich bestens Militärangehörige der Streitkräfte der Ukraine auf ihrem Gelände beherbergte und aus der Stadt später verschwand, um dadurch einer Bestrafung zu entgehen. Truschkin steht in engem Kontakt mit dem zuvor erwähnten A. Milajew.

Während versucht wurde, besagten Truschkin festzunehmen, wurde auf den Polizeibeamten Druck ausgeübt, um das Mobiltelefon zurückzugeben. Aber um Truschkin aus der Klemme zu helfen, wurde alles hinausgezögert und keine Angaben über die Aufzeichnungsprotokolle und Telefongespräche gemacht. Druck gab es von den Mitarbeitern der Abteilung Abwehr unter Leitung von Sagorodni. Bis heute sind etliche seiner Unterstellten ehemalige Beamte der Innenbehörde von Torres wie Witali Jewgeni Subtschenko.

Sagorodni steht weiterhin im Dienst der Polizeibehörde von Amwrosijewka.

Dossier über die Kosaken von Donezk

Ihr juristischer Vertreter ist Sergej Bulgakow, wobei dieser Name nicht stimmen muss. Sein Deckname ist „Jurist“. Er ist der amtierende militärischer Ermittler der Donezker Kosaken.

Der ehemalige Mitarbeiter der Gebietsverwaltung des Innenministeriums Budnowski führt alle dienstlichen Kontakte mit den Machtorganen an Ort und Stelle. Er regelt da alles für ihre Gruppierung. (In bestem Einvernehmen mit dem Leiter der Militärpolizei ist sein benutzter Deckname „Nase“.)

Er steht in Kontakt mit der Generalstaatsanwaltin der Volksrepublik Donezk, einer ehemaligen Mitarbeiterin der Staatsanwaltschaft von Donezk. Im Ministerium für Staatssicherheit arbeitet er mit dem „Spanier“ zusammen und ist persönlich in viele Verbrechen und Folterungen verwickelt. Der Duschraum wurde in eine Folterkammer umfunktioniert. Auch laufen die meisten Finanzfragen über ihn.

Er ist eine der am meisten bekannten Personen unter den Kosaken der Volksrepublik Donezk. (Seit dem 12.01. ist er nicht mehr an den Orten sichtbar, wo man ihn ständig sehen konnte. Er ist völlig aus dem Blickfeld geraten.)

Der folgende Vertreter wird den Beamten zugerechnet:
Deckname „Senja“ (wohnhaft in der Strasse Uliza Majskaja 66). Foto und persönliche Angaben sind immer noch nicht zugänglich. Er besitzt alle Informationen über die Kosakenkämpfer und die Verbrechen ihrer Gruppe. Er persönlich erschoss zwei aus Russland stammende Angehörige der Volksmiliz im Gebäude im August 2014. (Momentan zog er mit einem Teil der Gruppe seit ca. 12.01. nach Gorlowka.)

Der folgende Vertreter „Lenja“ besitzt Informationen über die Kosakenkämpfer und ihre Verbrechen. Sein genauer Aufenthaltsort ist unbekannt. Vormutlich Stadtbezirk Kalinin. Das Krankenhaus Kalinin nahm die auf dem Territorium verbliebenen HUNDERT neben der Tankstelle mit dem Pit-Stop auf, aber seinerzeit wurde dort gar keine Bewegung von Militärs wahrgenommen. (Er arbeitete an der Errichtung seiner Basis.)

Zusammen mit „Batej“ sind diese Vier das Rückgrat der Gruppe und bestimmen die Handlungen der ganzen Gliederung.

Laut den Angaben leistete „Batej“ mit 600 Mann Dienst bei den Kosaken. Nach vorläufigen Angaben fanden wir über 6 Stützpunkte, einen im Stadtbezirk Proletarski, die anderen in den anderen Stadtbezirken von Donezk, Makejewka und wohl auch in anderen Städten. Ihre Kämpferzahl wird auf 1500 Kämpfer geschätzt.

Laut Angaben eines Mitarbeiters der Militärkommandantur ist die Zahl der Kosaken nicht unter 3000 Menschen, und sie nehmen bis heute aktiv Personen in ihre Gruppierung auf. Wir wissen vom Vorschlag der Kosaken, ihnen bis zum Ende des Januars 3 Gruppen aus der Gliederung „Vostok“ zur Ausbildung für eine Kampfgruppe mit 60 Mann im letzten Frühling zu übergeben. Dies geschah.

Dafür wurde ein Sonderstützpunkt, Gehalt, Bekleidung, die volle Versorgung mit Waffen und Munition bis zum Bataillonskommandeur angeboten … Berichte darüber wurde nicht gefordert, die Tätigkeit lief in alle Richtungen im grünen Gelände, ohne ein übergeordnetes Kommando einzubeziehen:

150 Leute aus der Einheit „Oplot“ zu den selben Bedingungen.
120 Leute aus den Gruppen Beslers zu denselben Bedingungen.
Auch laufen Verhandlungen mit der Einheit von Abakumow am Kontrollpunkt (ca. 300 Leute eines Kommandeurs eines Donezker Bataillons).

PS. Dieses Dokument ist Teil eines längeren Artikels über die Kosaken in Donezk. Aus irgendwelchen Gründen wurde er nicht vollständig verbreitet, sondern nur dieses Fragment. Nach meinen Informationen sind diese Dokumente bis zu einem gewissen Grad die Grundlage für die Entscheidung, die Kosaken in Donezk zu entwaffnen.

Es wird Zeit, einmal im Archiv zu stöbern. Dort liegt einiges an alten Aufzeichnungen, was keinen operativ verwertbaren Inhalt mehr hat, aber nicht an Aktualität verlor. Ich hoffe, dass das Lesen dieser Dokumente ein besseres Verständnis erzeugt, warum im Frühjahr 2015 in der Volksrepublik Donezk die Bekämpfung der Kriminalität derart verstärkt worden ist. Denn die aufgezeigten Tatsachen in den angeführten Dokumenten bilden nur eine Spitze des Eisbergs.

PS2. Zum Thema der Fragen, ob es möglich ist, aus Donezk Belegdokumente aus den Paketen solcher Belegdokumente über die Leitung des Ministeriums für Staatssicherheit der Volksrepublik Donezk aus dem Frühjahr 2015 zu veröffentlichen, nach denen auf Kriminalität in der Volksrepublik Donezk untersucht worden war. Sie gingen dann komplex in alle Städte. Im Ergebnis erfolgte die Filtrierung des jeweiligen Kriminalfalls nach Personen mit „ukrainischer Vergangenheit“. So arbeiteten die Behörden zusammen.

Quelle: http://colonelcassad.livejournal.com/2383142.html

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