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Faschistisches Kanonenfutter: „WIE MÜLL ENTSORGT WORDEN“

Ukraine:
Faschistisches Kanonenfutter erwartete versprochene Privilegien vom korrupten Oligarchenregime und jammert nach zwei Monaten „Fronteinsatz“ voller Kriegsverbrechen am eigenen Volk

„WIE MÜLL ENTSORGT WORDEN“

von Jens-Torsten Bohlke

Moskau, 12.Juni 2014, Russia Today (RT).-   Ein Skandal kommt bei einer der frisch mobilisierten faschistischen Söldnerhorden zum Vorschein, welche sich an den brutalen Kriegsverbrechen des US- und EU-gestützten Kiewer Oligarchenregimes an der Zivilbevölkerung in der östlichen Ukraine beteiligte. Die faschistischen Söldner wurden für die sogenannte Nationalgarde vom Regime gedungen. Die Nationalgarde wird bei den Angriffen auf die Stellungen der Volksmilizen und Selbstverteidigungskräfte im Osten und Süden der Ukraine als Stosstrupp und somit an der vordersten Frontlinie eingesetzt. Viele Angehörige der Nationalgarde gehören politisch dem berüchtigten faschistischen „Rechten Block“ an. Diese faschistischen Söldnerbanden legten mit Granatwerfern und Raketeneinsatz die Stadt Slawjansk und die umliegenden Ortschaften in Schutt und Asche. Ihr Ziel ist die Erzwingung der Kapitulation des als „Neurussland“ sich bildenden Gebietes aus den Volksrepubliken im Süden und Osten der Ukraine.

Jetzt revoltierte eine ganze Einheit dieser Nationalgarde. Sie kehrte zurück nach Kiew und protestiert dort dagegen, dass die Regierung sie im Stich und ohne Sold gelassen hatte.

„Laut amtlichen Papieren existieren wir gar nicht! Wir sind eine Illusion. Das ist so, als wären wir gar nicht im Einsatz gewesen. Wir bekamen nicht mal Munition, nichts!“, jammert der Kommandeur der 3. Schwadron des 1. Reservebataillons der Nationalgarde, Leutnant Taras Scherebetski.

Er sagte, dass alle Dokumente seiner Einheit verschwunden sind, als ob diese Einheit niemals aufgestellt worden sei: „Wir schliefen auf der Erde, weil wir nicht mal Zelte hatten! Sie schickten uns einfach dorthin, und dann haben sie uns einfach vergessen! Und während all die Generäle und die Kommandeure schön gemütlich in ihren warmen Zelten hockten, bestens mit automatischen Schnellfeuerwaffen gesichert, schickte man uns in den Fronteinsatz wie Kanonenfutter.“

Andere Mitglieder der Einheit sagten, dass sie in einigen Fällen ihre Uniformen selbst kaufen mussten und die Ausrüstung von privaten Sponsoren, nicht aber der Regierung bezahlt wurde.

Ein weiteres heikles Detail über die Einheit, welches von den faschistischen Söldnern selbst offenbart wurde, besteht darin, dass die Truppenangehörigen anderen Einheiten zugerechnet wurden, welche jedoch nie existiert haben. Somit ging die Bilanz ihrer militärischen Handlungen, des Einsatzes ihrer Waffen und Tötens von gegnerischen Kräften in der Region Donetsk auf lediglich ihre eigene Rechnung.

Doch selbst dies ist noch nicht die ganze Story! Die Nationalgardisten fanden heraus, daß sie laut amtlichen Papieren in der friedlichen Stadt Pawlograd in der benachbarten Region Dnepropetrowsk im Einsatz gewesen sein sollen, während sie in Wirklichkeit im Kriegsgebiet nahe Slawjansk wochenlang gewesen waren. Durch diese Buchführungstricks wurde die Auszahlung des ihnen zugesagten Soldes für ihre Kampfeinsätze vergessen: „Wir sind nicht bezahlt worden. Wir erhielten 600 Dollars bei unserer Ankunft hier vor zwei Monaten. Das war’s. Wir hatten keine Verpflegung. Statt dessen fütterten sie uns mit Versprechungen, dass alles sich morgen erledigen würde. Aber wir haben die Warterei satt.“ So die Worte des Nationalgardisten Jewgeni Iwanenko.

Ein paar Dutzend unbewaffnete Angehörige der Nationalgarde demonstrieren derzeit vor dem Sitz der ukrainischen Regierung. Sie protestieren und fordern ihre Anerkennung als Truppenangehörige im Kampfeinsatz, denn diese Anerkennung bringt ihnen Vorzugsbehandlung und Privilegien wie Rabatt bei Wohnkosten und Nebenkosten sowie eine privilegierte gesundheitliche Betreuung.

Unterdessen geht die brutale Belagerung der Stadt Slawjansk in der Ostukraine weiter und bleibt der Brennpunkt des Konflikts. Brandbomben wurden über der Stadt abgeworfen und rissen nachts die letzten verbliebenen Einwohner aus ihrem Schlaf. Seit Tagen liegt die Stadt unter Artilleriefeuer. Schulen, Krankenhäuser und Verwaltungsgebäude sind teilweise zerstört worden. Die Wasser- und Stromversorgung ist praktisch zerstört. 270 Menschen sind beim Einsatz des Militärs in der Ostukraine laut Angaben des ukrainischen Gesundheitsministeriums getötet worden, und über 700 sollen seit Beginn dieses Kriegsverbrechens an der eigenen Zivilbevölkerung verwundet worden sein.

Gestützt auf:

http://rt.com/news/165472-ukraine-national-guard-mutiny/

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