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Zuerst die Ukrainer: RS-ЗО schlagen in Donezk ein, Sajzewo brennt, Fleisch nach Kiew unterwegs

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Zuerst die Ukrainer: RS-ЗО schlagen in Donezk ein, Sajzewo brennt, Fleisch nach Kiew unterwegs

von Katerina Iwanowa, Föderale Nachrichtenagentur (FAN)
übersetzt von MATUTINGSGROUP

Novorosinform.org, 27. Januar 2016 – 23:50 Uhr.-   Kiew bringt seine Leute aus der Volksrepublik Donezk für eine weitere Säuberung des Territoriums heraus. Die Demo-Version startete in dieser Nacht mit Raketen RS30 „Grad“. Bisher wurde eine Einwohnerin von Sajzewo Opfer des Angriffs. Nun fordern das Volk des Donbass ein Vorgehen seitens der Volksmiliz, die schon lange ihre Perspektive nicht mehr darin sieht, der Vereinbarung von Minsk zum Opfer zu fallen.

Die Ratten verlassen das sinkende Schiff

Schlechte Einwohner der Volksrepublik Donezk vermuteten zu den veröffentlichten Meldungen noch immer einen angekündigten Abzug der ukrainischen Vertreter der OSZE aus fast allen Kreisen. Der Vertreter der Russischen Föderation bei der OSZE Alexander Lukaschewitsch betont demgegenüber, dass dieser Schritt Kiews unerwartet für alle, „auch für die Mission“ war.

Aber die darauf folgende Nacht gab Antworten auf alle Fragen.

Der Beschuss gegen die Volksrepublik Donezk hat nicht mit den Dämmerung angefangen. Am Vortag ließen die Militärs die Zivilbevölkerung von Donezk tagsüber spüren, dass sie sich in ihrem Visier befindet. Die Angriffe unterschieden sich durch eine besondere Dreistigkeit. So entstand der Eindruck, dass die Streitkräfte der Ukraine nicht mehr beabsichtigen, ihre Verstöße gegen den „Waffenstillstand“ zu verbergen.

An 9 Abenden wurde Staromichailowka von Krasnogorowka aus beschossen. Im Bezirk donnerten großkalibrige Maschinengewehre, Granatwerfer, Аrtilleriegeschütze. Schon in diesem Moment haben die Militärs Panzer in die Stellungen gefahren.

Die Lage wurde auch im Dreieck Opytnoje-Peski-Spartak aufgeheizt, wo den Kämpfern der Volksmiliz bereits schwere Artillerie auf ukrainischer Seite mit aller Härte begegnete. Unter diesen Beschuß gerieten auch Oktjabrskij, Schabitschewo, „Volvo-Zentrum“ und der Donezker Flughafen. Die Einschäge der Geschosse wurden im Intervall von alle 40 Sekunden fixiert.

Ca. 10 Abende lang beseitigten die Verteidiger der Stadt Donezk ukrainische Aufklärungs- und Diversionsgruppen aus der Richtung von Awdejewka mit Erfolg. Die Situation schien kompliziert, befindet sich jedoch völlig unter ihrer Kontrolle.

„Der Gegner ist auf die früheren Positionen, allerdings nicht in seiner früheren Truppenstärke, erfolgreich zurückgeworfen worden“, taten sie dies mit einem Scherz ab. Jedoch wuchs die Intensität der Kampfhandlung wie auch die Intensität des Beschusses der Vororte von Donezk, welcher auch aus Granatwerfern Kaliber 120 mm, Luftabwehrkanonen sowie leichter Feldartillerie erfolgte.

Unsere Reaktion ist bisher schwach und eher präventiv“, kommentierte der Militärangehörige der Streitkräfte Neurusslands Deckname „Zauberer“. Jedoch waren die Gefechte bis nach Makejewka zu hören.

Die halbe Nacht lang wurde von Krasnogorowka auf Staromichailowka mit SAU geschossen. Haubitzenfeuer aus Marinka richtete sich auf Seljony Gaj und Trudowski. Manchmal gefolgt von Grüßen mit 2B9 „Wassiljok“, Schützenpanzern und MG’s.

Ein Panzereinsatz unterbrach die Stromversorgungskabel im Raum Oktjabrskij und Severnij, so daß diesen Ortschaften Heizung und Licht bei 15 Grad Frost genommen wurden.

In der Nacht ersetzten heftige Kampfhandlungen am westlichen Frontabschnitt von Donezk das starke zuvor durchgeführte Artilleriefeuer. Sie berührten alle Teile von Donezk. „Die Hauptstadt der Volksrepublik Donezk bebte“, beschrieben Augenzeugen das Geschehen.

„Bei mir brachen die Fensterscheiben“, teilte eine Einwohnerin des Bezirks Petrowskij mit. „So einen starken Angriff hatten wir seit den Januarkämpfen vor einem Jahr nicht mehr. Das Volk redete von einem möglichen Frontdurchbruch. Einige Leute begannen bereits, in die Keller zu steigen, damit ihnen nichts passiert.

Heute wird es nachts die Hölle werden! Wir warten, wann endlich die Volksmiliz zum Angriff übergeht und die Besatzer aus unserer Gegend raustreibt. Jede Abend den Artilleriebeschuß zu hören, macht das Leben für uns unerträglich!“

Die Quelle des Donnerns, vor welchem ganz Donezk aufschreckte, wurde erst am folgenden Morgen genannt. Der stellvertretende Verteidigungsminister Volksrepublik Donezk Eduard Bassurin bestätigte die heftige Zuspitzung der Situation in der Volksrepublik Donezk. Er ergänzte, dass in der Nacht ukrainische „Grad“-Raketen BM-21 auf Trudowski und Staromichailowka abgefeuert wurden.

Junta-Streitkräfte wüten in Saizewo

Unerträgliches Kanonendonnern des „Waffenstillstands“ dröhnte auch in den Ohren der Einwohner von Schachtjorsk, Jenakijewo, Kondratjewki, Stalsbyta. Und in Kalinowka schwankten sogar die Mauern. Diesmal zögerten die Streitkräfte der Ukraine nicht, sofort in zwei Richtungen zu feuern.

Die Volksmiliz von Gorlowka führte nachmittags Abwehrfeuer an den Zugängen zur Stadt, wobei sie sich immer wieder vor den Artilleriegeschossen des Gegners in Deckung bringen mußte und immer neue gegnerische Truppenheranführungen bemerkte. Aber für die Junta-Streitkräfte ging auch hier ihr Zeitplan nicht auf.

Um 8 Uhr wendete sich das intensive Gefecht bei Saizewo. Der Einsatz von RPG, SPG, AGS und Granatwerfern erstaunte hier niemand. Empörung rief herbei, dass die ukrainischen Militärs nicht nur auf die Stellungen der Volksmiliz, sondern auch auf die Wohngebiete feuerten. „Die Situation spitzt sich allgemein zu“, meinten die Verteidiger der Stadt. Unter Artillerieschlägen litt der Bezirk der Schule Nr. 15 erneut.

„Ach ja, sie werden diese Schule in Ruhe lassen!“ So hieß es in den Meldungen der Volksmilizkämpfer in jenen Nächten. „82 mm Granatwerfer wieder im Einsatz gegen die Schule in Sajzewo! Dies hat schon irgendweine Tradition bei ihnen. Sie haben einen Panzer eingesetzt, feuern nach Norden. Saizewo brennt nieder im intensiven Feuer der Angehörigen eines Strafkommandos!“ Der massive Beschuss ermöglichte der Feuerwehr nicht, bis zu einem brennenden Haus vorzudringen. Woraufhin das brennende Haus und das benachbarte Wohngebäude völlig niederbrannten. Die Ortsbewohner waren nahezu in Panik. Einige sind losgerannt, um in die Keller zu flüchten.

In Choduno und Schiroki Balki bebte die Erde. Dorthin setzten die Streitkräfte der Ukraine Granatwerfer 120 mm und 82 mm Kaliber neben AGS, RPG, Schützenpanzern, schweren MG’s und „UTS“ ein.

Kurganka wurde in der Tiefe von einzelnen AGS und die KPWT in periodischen Artilleriesalven aus Dserschinsk angegriffen. Von dorther Richtung Gorlowka versuchten sich glücklicherweise vergebens ukrainische Diversions- und Aufklärungsgruppen durchzukämpfen. Heftige Feuergefechte und Einschläge kamen von Schelesnyje Balki über die Stadt Gorlowka.

«Etwas schlug doch erheblich stärker in Gorlowka ein“, teilten Einwohner mit. „Für uns war das nicht mehr das Übliche. Heute setzten sie was Neues ein. Die Erde hat es bereits satt zu beben. Und morgen früh werden die Ukros, dass ‚Terroristen den Beschuß vornahmen'“. Die Einwohner aus Gorlowka hoben hervor, dass Gorlowka diese Feuertaufe bestand.

„Die ukrainischen Militärs haben 222 mal das Territorium der Volksrepublik Donezk in 29 Verstößen gegen den Waffenstillstand beschossen“, summierte Bassurin im Pressegespräch. Er ergänzte, dass die Nacht nicht ohne Blutverluste endete. Durch den massiven Artillerie-Angriff wurde eine Einwohnerin in Saizewo am Kopf verletzt.

Seinen Worten nach konnten die „Grad“-Raketen auf Donezk kein Zufall sein. «Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Ziele beim Beschuss mit ‚Grad‘ die Stellungen sein sollten, unweit deren die Geschosse explodierten“, mutmaßte Bassurin. „Dies sollte Anlass dafür bieten, die Streitkräfte der Streitkräfte der Volksrepublik Donezk eines groben Verstoßes gegen die Vereinbarungen zu beschuldigen.“

Bescheidener stellte sein Kollege in der Volksrepublik Lugansk die Bilanz der Nachtschicht der Volksmiliz dar. Oberst Jastschenko: „Gestern um 20:15 Uhr kam es von der Ortschaft Troizkoje aus zu 4 Panzerschüssen auf unsere Stellungen im Bezirk Snjeschnoje„, berichtete er. „Infolge des Beschusses gibt es Opfer und Zerstörungen.“ Die militärische Aufklärung der Volksrepublik Lugansk ermittelte 7 neue Panzer und Schützenpanzer im Frontabschnitt von Nowoajdarsk.

Kiew hat den Beschuss und das Vorhandensein von RS30 zugegeben

Kiew bestätigte daraufhin den Beschuss offiziell, allerdings mit deutlich verringerten Zahlen. „Bei den Gefechten in Marinka mussten die ukrainischen Militärangehörigen 7 mal Erwiderungsfeuer eröffnen“, erklärte der Presseoffizier des Sektors „M“, Alexander Kindsfater. Über die anderen Angriffe wurde kein Wort gesagt.

«Den Vertretern der Sonderbeobachtermission der OSZE wurden Informationen über das Vorhandensein von gemäß den Minsker Vereinbarungen untersagter Ausrüstung wie Panzern, Artillerie, Granatwerfer 122 mm und RSЗО „Grad“ in den Bezirken Lenininsky und Oktrjabrsky zugeleitet“, ergänzten die Ukrainer in ihrem Bericht. Natürlich gehört laut Kiews Version all diese Kampftechnik der Volksmiliz. Auf diese Weise hat sich die ukrainische Seite wahrscheinlich zur eigenen Absicherung entschlossen, falls die Regierung der Volksrepublik Donezk die Daten über den Beschuss aus RS30 vorlegt. Dies sagte darüber auch Bassurin bereits.

Die Verluste Kiews sind im Unterschied zur Volksrepublik keine Verluste für die Zivilbevölkerung, sondern es wurde ein ukrainischer Soldat verwundet. Dies teilte der Sprecher der Präsidialverwaltung der Ukraine für die „АТО“ Andrej Lyssenko mit.

Dabei, so das Pressezentrum der „ATO“, eröffneten die Volksmilizkämpfer 66 mal das Feuer. Eine ziemlich verdächtige Statistik. 1 verletzter Kämpfer nach 7 Erwiderungsangriffen in Marinka bei einem derartigen „Sturmangriff“ der Streitkräfte Neurusslands… .

Die Daten Kiews flößen nach wie vor kein Vertrauen ein. Ihnen glauben nur ukrainische Journalisten und die fanatisch eingestellten Teile der Bevölkerung der Ukraine.

Die meisten Ukrainer glauben an die Märchen über die „Helden der АТО“ und die Militärangehörigen Streitkräfte der Ukraine nicht mehr. Sie desertieren massenhaft von der Front.

„Ich bin Soldat der ukrainischen Armee. Wir haben Ihren Brief … gelesen“, antwortet ein Soldat der Streitkräfte der Ukraine auf Fragen von Journalisten, welcher die Armee verlassen hat. „Viele verstehen alles. Bei uns gibt es keine Ideale, für die wir in den Krieg ziehen. Wir sind stets Kanonenfutter gewesen.“

Derzeit bereitet Kiew die 7. Mobilmachtungswelle vor und listet schon alle Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren im Gebiet Lugansk auf.

„Im Einberufungszeitraum werden die Ukrainer zur Fluchtverhinderung bei Einzuberufenden vorab die Einberufungslisten an die ukrainischen Grenzkontrolleure übergeben“, ergänzt Jaschtschenko die Informationen. „Damit ist klar, wie die Enberufung zu den Streitkräften der Ukraine erfolgen wird.“

Katerina Iwanowa, Föderale Nachrichtenagentur (FAN)

Quelle: http://www.novorosinform.org/articles/id/3932

Diskussionen

2 Gedanken zu “Zuerst die Ukrainer: RS-ЗО schlagen in Donezk ein, Sajzewo brennt, Fleisch nach Kiew unterwegs

  1. Sehr interessanter Artikel. Hoffe Sie veröffentlichen in regelmäßigen Abständen solche Artikel dann haben Sie eine Stammleserin gewonnen.Vielen Dank für die tollen Informationen.

    Gruß Andre

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    Verfasst von wcdeckel | August 22, 2016, 2:54 pm
    • Wir veröffentlichen möglichst das, was sonst im deutschsprachigen Raum nicht verfügbar ist und erforderlich ist, um die Entwicklungen in und um den Donbasskonflikt in ihrem Wesen zu begreifen. Danke für Ihren Kommentar.

      Gefällt mir

      Verfasst von matutin1 | September 24, 2016, 6:37 pm

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